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Erstes Urteil durch Goldenstein & Partner im Abgasskandal erwirkt!

Das Landgericht Trier hat kürzlich entschieden, dass ein vom Abgasskandal betroffener PKW-Käufer die Rückabwicklung des Kaufvertrages von Volkswagen verlangen kann. (Urteil vom 06.11.2017, Aktenzeichen 4 O 285/17, noch nicht rechtskräftig).

Zum Sachverhalt

Der Kläger hatte im Januar 2013 einen gebrauchten VW-Touran 2,0 l TDI gekauft. Nach Bekanntwerden des VW-Abgasskandals stellte der Käufer fest, dass in seinem PKW der Motor VW EA189 verbaut und Manipulationssoftware enthalten ist, die die Motorsteuerung beeinflusst. Der Käufer wandte sich daher zur Durchsetzung seiner Ansprüche an unsere Kanzlei.

Entscheidungsinhalt

Das Landgericht verurteilte die Beklagte, dem Kläger „den Kaufpreis in Höhe von 24.000,00 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 19.10.2017 zu zahlen Zug um Zug gegen Übergabe und Übereignung des VW-Touran 2,0 l TDI“.

Kein Nutzungsersatz

Das Landgericht Trier hat die Beklagte zur vollständigen Rückerstattung des Kaufpreises ohne Anrechnung einer Nutzungsentschädigung veurteilt. Insofern sehen wir unsere Rechtsauffassung abermals bestätigt. Ferner hat das Gericht festgestellt, „dass sich die Beklagte mit der Annahme des VW-Touran 2,0 l TDI in Annahmeverzug befindet“. Damit wurde gerichtlich festgestellt, dass Volkswagen das Fahrzeug bereits hätte entgegennehmen sollen und somit nunmehr das Fahrzeug selbst bei dem Käufer abholen muss. Die ausgeurteilte Zug um Zug Rückzahlung des Kaufpreises ist mithin vollstreckbar.

 

Das Urteil bestätigt in allen Punkten unsere Rechtsauffassung und ist ein weiterer Schritt in einer Reihe kundenfreundlicher Urteile. Mit besondere Freude können wir nunmehr verkünden, dass das erste von uns geführte gerichtliche Verfahren erfolgreich geführt wurde.

Gute Chancen für betroffene VW-Fahrer

Nach unserer Ansicht stehen die Chancen für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche mehr als gut. Nachdem sich die Gericht anfangs schwergetan hatten, eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch Volkswagen auszuurteilen, folgen der Reihe nach mehr und mehr Landgerichte unserer Rechtsauffassung.

Fazit

Käufer betroffener Fahrzeuge sollten jetzt tätig werden und vor einer Nachbesserung über eine Anfechtung oder einen möglichen Rücktritt nachdenken. Unsere Rechtsanwälte führen dazu gerne eine kostenlose Ersteinschätzung durch. Mit einer Rechtschutzversicherung im Rücken tragen potentielle Kläger sogar gar kein Kostenrisiko!

 

Kontaktieren Sie uns, wenn auch Sie als Fahrzeug-Käufer vom VW-Abgas-Skandal betroffen sind!

 

Gern prüfen wir in einem kostenlosen Erstgespräch die Erfolgaussichten bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche – zögern Sie nicht, uns anzurufen oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice.



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