10.
Jul 2024

Bitstamp ist ohne BaFin-Lizenz in Deutschland aktiv

Die Kryptobörse Bitstamp zählt zu den relevantesten Anbietern am Kryptomarkt. In Deutschland darf das Unternehmen aber gar nicht aktiv sein, denn es ist nicht im Besitz einer Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Betroffene Krypto-Investoren aus Deutschland können deshalb ihre vollständigen Verluste von Bitstamp zurückfordern.

Kryptomarkt in Deutschland wird seit 2020 reguliert

Seit dem 01. Januar 2020 benötigen Unternehmen, die in Deutschland Krypto-Geschäfte betreiben wollen, eine BaFin-Lizenz. Dadurch soll deutschen Investoren garantiert werden, dass eine in Deutschland aktive Krypto-Plattform die erforderlichen Standards erfüllt, um im Finanzmarkt tätig zu sein. Dazu müssen die verantwortlichen Plattformen unter anderem belegen, dass sie Maßnahmen zum Anlegerschutz, zur Geldwäschebekämpfung und zur Sicherheit der Transaktionen ergreifen.

Bitstamp hat sich jedoch bislang nicht um eine solche Lizenz bemüht und war dennoch in Deutschland aktiv. Ohne BaFin-Lizenz sind die bisherigen Verträge zwischen Bitstamp und ihren deutschen Kunden allerdings ungültig. Deshalb hätte Bitstamp seit dem 01. Januar 2020 gar kein Geld mehr von deutschen Anlegern annehmen dürfen. Wenn dies trotzdem geschah, können deutsche Bitstamp-Kunden ihre Krypto-Verluste vollständig von dem Unternehmen zurückfordern.

 

Rückforderung von Krypto-Verlusten: Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Dass entsprechende Rückforderungsansprüche bestehen, haben deutsche Zivilgerichte bereits tausendfach im Rahmen ähnlicher Verfahren entschieden. So wurden unter anderem fast alle namhaften Online-Glücksspielanbieter in Deutschland zur Rückzahlen von Spielverlusten verurteilt, weil sie ohne Glücksspiellizenz in Deutschland aktiv waren.

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt betroffene Anleger dabei, ihre Verluste von illegalen Krypto-Plattformen zurückzufordern. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Investoren in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf die Rückerstattung ihrer Krypto-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen illegale Krypto-Plattformen sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämlich sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Anleger ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch: