24.
Jun 2024

Bitvavo ist in Deutschland illegal

Bitvavo zählt zu den bekannsten Krypto-Plattformen der Welt. Doch in Deutschland können Bitvavo-Kunden seit dem 10. Mai 2024 keine Einzahlungen mehr tätigen und müssen ihre Kryptowerte sogar bis zum 31. Juli 2024 vollständig entnehmen oder verkaufen. Das liegt daran, dass Bitvavo sich aus regulatorischen Gründen von seinem deutschen Geschäft trennt. Das Unternehmen ist nämlich nicht im Besitz einer hierzulande benötigten BaFin-Lizenz. Bitvavo-Kunden haben deshalb die Möglichkeit, ihre Krypto-Verluste komplett von dem Anbieter zurückzufordern.

Das steckt hinter der Regulierung des deutschen Krypto-Markts

Seit dem 01. Januar 2020 benötigen Unternehmen, die in Deutschland Krypto-Geschäfte betreiben wollen, eine BaFin-Lizenz. Dadurch soll deutschen Investoren garantiert werden, dass eine in Deutschland aktive Krypto-Plattform die erforderlichen Standards erfüllt, um im Finanzmarkt tätig zu sein. Dazu müssen die verantwortlichen Plattformen unter anderem belegen, dass sie Maßnahmen zum Anlegerschutz, zur Geldwäschebekämpfung und zur Sicherheit der Transaktionen ergreifen.

Dass Bitvavo bis vor kurzem ohne eine dafür benötigte Lizenz in Deutschland aktiv war, wird für das Unternehmen vermutlich noch schwerwiegende Konsequenzen haben. Eigentlich hätte Bitvavo seit Januar 2020 nämlich gar kein Geld von deutschen Anlegern annehmen dürfen, da das Angebot des Unternehmens ohne BaFin-Lizenz in Deutschland illegal war und ist. Deshalb sind die Verträge zwischen Bitvavo und ihren deutschen Kunden ungültig, weshalb Bitvavo-Kunden ihre Krypto-Verluste bis zum 01. Januar 2020 rückwirkend in voller Höhe von dem niederländischen Unternehmen zurückfordern können.

 

Rückforderung von Krypto-Verlusten: Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Dass entsprechende Rückforderungsansprüche bestehen, haben deutsche Zivilgerichte bereits tausendfach im Rahmen ähnlicher Verfahren entschieden. So wurden unter anderem fast alle namhaften Online-Glücksspielanbieter in Deutschland zur Rückzahlen von Spielverlusten verurteilt, weil sie ohne Glücksspiellizenz in Deutschland aktiv waren.

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt betroffene Anleger dabei, ihre Verluste von illegalen Krypto-Plattformen zurückzufordern. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Investoren in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf die Rückerstattung ihrer Krypto-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen illegale Krypto-Plattformen sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämlich sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Anleger ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

 

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