28.
Jun 2024

Crypto.com ist ohne nötige Lizenz in Deutschland aktiv – Rückforderungen sind möglich

Crypto.com ist einer der absoluten Big Player im Krypto-Geschäft. Die eigene Markenbekanntschaft lässt sich das Unternehmen viel kosten. So hat Crypto.com unter anderem 700 Millionen US-Dollar für die Namensrechte der Arena, in der das Basketballteam der Los Angeles Lakers spielt, kosten lassen. In ihre Legalität in Deutschland hat das Unternehmen hingegen kaum investiert. Crypto.com ist nämlich nicht im Besitz einer BaFin-Lizenz und somit illegal. Deutsche Kunden können deshalb ihre Krypto-Verluste von Crypto.com zurückfordern.

BaFin ermittelte schon gegen Crypto.com

Seit dem 01. Januar 2020 benötigen Unternehmen, die in Deutschland Krypto-Geschäfte betreiben wollen, eine BaFin-Lizenz. Dadurch soll deutschen Investoren garantiert werden, dass eine in Deutschland aktive Krypto-Plattform die erforderlichen Standards erfüllt, um im Finanzmarkt tätig zu sein. Dazu müssen die verantwortlichen Plattformen unter anderem belegen, dass sie Maßnahmen zum Anlegerschutz, zur Geldwäschebekämpfung und zur Sicherheit der Transaktionen ergreifen.

Crypto.com hat sich jedoch nie um eine solche Lizenz bemüht und war dennoch in Deutschland aktiv. Das hat dazu geführt, dass die BaFin Ermittlungen gegen Crypto.com aufnahm. Daraufhin löschte die Kryptobörse mit Hauptsitz in Singapur ihre deutschsprachige Website. Bis heute können sich deutsche Nutzer allerdings über die englischsprachige Website des Unternehmens anmelden.

Ohne eine BaFin-Lizenz ist Crypto.com jedoch illegal in Deutschland. Deshalb kann Crypto.com faktisch auch gar keine rechtskräftigen Verträge mit seinen deutschen Kunden abschließen. Daraus wiederum folgt, dass deutsche Anleger beispielsweise keine Ansprüche auf Auszahlungen von ihrem Crypto.com-Konto haben. Umgekehrt hätte das Unternehmen aber auch eigentlich nie Geld von deutschen Anlegern annehmen dürfen, weshalb diese ihre Verluste vollständig von Crypto.com zurückfordern können.

 

Rückforderung von Krypto-Verlusten: Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Dass entsprechende Rückforderungsansprüche bestehen, haben deutsche Zivilgerichte bereits tausendfach im Rahmen ähnlicher Verfahren entschieden. So wurden unter anderem fast alle namhaften Online-Glücksspielanbieter in Deutschland zur Rückzahlen von Spielverlusten verurteilt, weil sie ohne Glücksspiellizenz in Deutschland aktiv waren.

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt betroffene Anleger dabei, ihre Verluste von illegalen Krypto-Plattformen zurückzufordern. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Investoren in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf die Rückerstattung ihrer Krypto-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen illegale Krypto-Plattformen sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämlich sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Anleger ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

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