16.
Nov 2021

Wie sinnvoll sind freiwillige Software-Updates?

Opel, Fiat, Mercedes-Benz, VW und Audi haben ihren betroffenen Kunden allesamt Angebote für freiwillige Software-Updates unterbreitet. Entsprechende Schreiben verschicken die Automobil-Größen in der Regel an Halter von Fahrzeugen, die noch nicht wegen des Abgasskandals zurückgerufen werden. Doch wie sinnvoll sind solche Updates?

Das sollen die Software-Updates bewirken

Die Software-Aktualisierungen wurden in erster Linie entwickelt, um vorhandene Abschalteinrichtungen zu überschreiben. Abschalteinrichtungen sind Software-Lösungen, die die Abgasreinigung von Diesel-Fahrzeugen in bestimmten Fahrsituationen negativ beeinflussen bzw. teilweise komplett abschalten.

Konkret erkennen die Fahrzeuge anhand bestimmter Parameter, wenn ihre Abgaswerte überprüft werden. In diesen Situationen schalten die Motorsteuergeräte in einen umweltfreundlichen Modus. Das hatte zur Folge, dass weltweit mehrere Millionen Autos mit Diesel-Motoren für den Straßenverkehr zugelassen wurden, obwohl die manipulierten PKW-Modelle im normalen Straßenbetrieb oft dauerhaft in einem schmutzigen Modus unterwegs sind.

Freiwillige Updates sollen Rückrufen vorbeugen

Allein in Deutschland wurden bereits mehr als vier Millionen Autos wegen des Abgasskandals vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zurückgerufen. Wenn ein solcher Rückruf erfolgt, muss der verantwortliche Autobauer eine Lösung entwickeln, um den Schadstoffausstoß der manipulierten Autos zu normalisieren. Hierfür setzen Autobauer in der Regel auf Software-Updates, die sich die betroffenen Halter im Zuge des Rückrufes auf ihr Auto aufspielen lassen müssen. Ansonsten droht die Stilllegung des jeweiligen Fahrzeugs.

Teilweise kommen die Autohersteller amtlichen Rückrufen aber auch schon zuvor und entwickeln freiwillige Updates, die sie den manipulierten Fahrzeugen aufspielen möchten. Einige Autobauer locken ihre Kunden sogar mit Wertgutscheinen in die Werkstatt, damit diese dort ein solches Update installieren lassen.

Freiwillige Software-Updates bringen Vorteile für Autobauer und Nachteile für Verbraucher

Durch die Aktualisierung der Software des Fahrzeugs haben die Autobauer die volle Kontrolle über den Abgasskandals. So bestimmen sie beispielsweise, wie sie den Skandal kommunizieren. Schließlich gibt es diesbezüglich keinerlei Vorgaben, sofern kein amtlicher Rückruf vorliegt. Sollte eine solche Rückrufaktion angeordnet werden, müssen die Halter, die das freiwillige Update bereits installieren lassen, zudem nicht mehr über diesen Rückruf informiert werden. Schließlich wurde die Abgasreinigung dieser Fahrzeuge bereits normalisiert.

Dadurch erfahren betroffene PKW-Besitzer im Zweifel gar nicht, dass ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Diese Informationen lässt sich aus den freiwilligen Schreiben der Hersteller nämlich nie eindeutig herauslesen. Erst bei einem Weiterverkauf wundern sich betroffene Verbraucher dann möglicherweise, wieso ihr Fahrzeug deutlich weniger einbringt als vergleichbare PKW-Modelle. Denn der Abgasskandal hat unter anderem zu enormen Wertverlusten von manipulierten Fahrzeugen geführt.

Das sind die Folgen von Software-Updates

Diese Wertverluste entstanden unter anderem aufgrund der möglichen Folgen von Software-Updates. Im Rahmen des Abgasskandals erhielten bereits mehrere Millionen Fahrzeuge in Deutschland ein Software-Update und nicht selten klagten betroffene Halter im Nachhinein unter anderem über einen erhöhten Kraftstoff- und AdBlue-Verbrauch, Leistungseinbrüche, Ausfälle des Abgassystems, verstopfte Partikelfilter und sogar komplette Motorschäden.

Für die oftmals kostspieligen Reparaturen kommen die verantwortlichen Hersteller jedoch häufig nur auf, wenn der Schaden in einem direkten Zusammenhang mit dem Software-Update steht. Das ist in der Praxis allerdings nur schwer nachweisbar.

Verbraucher sollten sich rechtlich beraten lassen

Wer daher ein Schreiben erhält, in dem die Durchführung eines Software-Updates nahegelegt wird, sollte sehr aufmerksam werden und sich unbedingt darüber informieren, was dieses Update bewirken soll. Generell ist es in diesem Fall ratsam, das Update nicht direkt durchführen zu lassen und sich stattdessen zunächst rechtlich beraten zu lassen. Die Kanzlei Goldenstein bietet hierfür beispielsweise eine kostenlose Erstberatung an.

Das hat zwei Gründe: Erstens können Software-Updates zu folgeschweren Fahrzeugschäden führen, da die manipulierten Autos nicht dafür konzipiert wurden, Schadstoffe gesetzeskonform zu filtern. Zweitens beseitigen Software-Updates die installierte Abschalteinrichtung. Es kann jedoch hilfreich sein, die Wirkungsweise dieser Manipulationssoftware genau nachvollziehen zu können, um etwaige Rechtsansprüche im Rahmen des Abgasskandals erfolgreich durchzusetzen.

Schadensersatzansprüche im Dieselskandal

Wer ein illegal manipuliertes Fahrzeug besitzt, kann nämlich nicht zuletzt wegen der entstandenen Wertverluste Schadensersatzansprüche geltend machen. So besteht die Möglichkeit, das manipulierte Fahrzeug an den verantwortlichen Hersteller zurückzugeben und dafür eine Entschädigung zu erhalten, die sich an dem ursprünglichen Kaufpreis orientiert.

Alternativ gibt es auch die Option, das Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. Auf diesem Weg lassen sich etwa 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises in Form einer finanziellen Entschädigung durchsetzen. Diese Summe soll den Wertverlust kompensieren, der durch den Abgasskandal entstanden ist.

Abgasskandal-Klagen sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich. Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen. Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision.

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