26.
Jun 2024

Krypto-Plattform ohne BaFin-Lizenz: Das müssen deutsche Anleger beachten

Seit Januar 2020 benötigen Krypto-Plattformen eine BaFin-Lizenz, um in Deutschland aktiv zu sein. Dadurch sollen deutsche Anleger vor unseriösen Krypto-Anbietern geschützt werden. Dennoch sind auch heute noch Krypto-Plattformen ohne BaFin-Lizenzierung in Deutschland aktiv. Was müssen Krypto-Investoren diesbezüglich beachten?

Vorsicht für Krypto-Plattformen mit fehlender BaFin-Lizenz

Krypto-Plattformen ohne BaFin-Lizenz sind in Deutschland illegal. Das bedeutet, dass die Betreibergesellschaften dieser Plattformen de facto keine rechtskräftigen Verträge mit deutschen Kunden abschließen können. Daher sollten deutsche Anleger sich unbedingt vor der Nutzung einer Krypto-Plattform darüber informieren, ob diese im Besitz einer BaFin-Lizenz ist und ansonsten keinesfalls Geld dort einzahlen.

Im schlimmsten Fall kann es nämlich passieren, dass die jeweilige Plattform einfach geschlossen wird und betroffene Anleger keinen Anspruch auf die Auszahlung ihrer Einlagen haben. Darüber hinaus ist es möglich, dass die jeweiligen Plattformen auch unabhängig von ihrem Bestehen die Auszahlung von Gewinnen verweigern. Weil die Verträge zwischen den illegalen Krypto-Plattformen und ihren deutschen Kunden ungültig sind, besteht nämlich kein Anspruch auf die Auszahlung von Gewinnen.

Die Ungültigkeit dieser Verträge kann sich jedoch auch positiv auf betroffene Anleger auswirken, sofern diese Verluste auf einer solchen Plattform gemacht haben. Da Plattformen ohne BaFin-Lizenz nämlich eigentlich gar kein Geld von deutschen Kunden annehmen dürfen, können betroffene Kunden ihre Verluste vollständig von den Betreibergesellschaften hinter diesen Plattformen zurückfordern. Dies ist in der Regel rückwirkend bis zum 01. Januar 2020 möglich.

 

Rückforderung von Krypto-Verlusten: Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Dass entsprechende Rückforderungsansprüche bestehen, haben deutsche Zivilgerichte bereits tausendfach im Rahmen ähnlicher Verfahren entschieden. So wurden unter anderem fast alle namhaften Online-Glücksspielanbieter in Deutschland zur Rückzahlen von Spielverlusten verurteilt, weil sie ohne Glücksspiellizenz in Deutschland aktiv waren.

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt betroffene Anleger dabei, ihre Verluste von illegalen Krypto-Plattformen zurückzufordern. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Investoren in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf die Rückerstattung ihrer Krypto-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen illegale Krypto-Plattformen sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämlich sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Anleger ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

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