08.
Jul 2024

Tausende Diesel-Verfahren laufen noch immer

Fast ein Jahrzehnt lang beschäftigt der Abgasskandal nun die deutsche Justiz. Aktuell sind noch immer Tausende Klagen an deutschen Gerichten anhängig. Das liegt auch daran, dass selbst heute noch regelmäßig neue Details zum Thema ans Licht kommen und illegale Abschalteinrichtungen in weiteren Fahrzeug-Modellen entdeckt werden. Betroffene PKW-Besitzer haben deshalb weiterhin die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche in der Sache geltend zu machen.

Mercedes, BMW und Fiat im Fokus des Kraftfahrt-Bundesamts

Vor wenigen Monaten musste Mercedes-Benz beispielsweise erneut über 100.000 Fahrzeuge wegen des Abgasskandals zurückrufen. Auch gegen BMW ermittelt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) seit dem vergangenen Jahr, weil weitere Fahrzeuge des Münchner Autoherstellers die vorgeschriebenen Schadstoff-Grenzwerte nicht einhalten. Zudem stehen auch zahlreiche Rückrufe von Wohnmobilen mit Fiat-Fahrgestellen unmittelbar bevor.

Das zeigt, dass der Abgasskandal selbst Mitte 2024 noch längst nicht abgeschlossen wurde. Bis heute versuchen die verantwortlichen Hersteller, so wenig Informationen wie möglich ans Licht kommen zu lassen, um Schadensersatzklagen von betroffenen Fahrzeughaltern zu vermeiden.

 

Abgasskandal-Klagen sind so erfolgsversprechend wie nie zuvor

Wer ein illegal manipuliertes Auto erworben hat, kann deshalb nämlich eine finanzielle Entschädigung geltend machen. Insbesondere seitdem der Bundesgerichtshof (BGH) im vergangenen Jahr die Hürden für Abgasskandal-Klagen gesenkt hat, kam es zu zahlreichen Urteilen zugunsten von betroffenen PKW-Besitzern.

Die BGH-Richter entschieden nämlich, dass das Vorhandensein einer Abschalteinrichtung ausreicht, um Schadensersatzansprüche im Abgasskandal durchzusetzen. Es muss also nicht länger belegt werden, dass sich der jeweilige Fahrzeughersteller auch vorsätzlich schädigend verhalten hat.

In Folge dieses Urteils hat beispielsweise das Oberlandesgericht (OLG) München BMW-Fahrern mehrfach die Erstattung von zehn Prozent des ursprünglichen Kaufpreises zugesprochen. Auch Fiat und Mercedes-Benz wurden zudem häufig von deutschen Gerichten zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt.

 

Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Mehr zum Dieselskandal sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich. Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen. Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision.

Die Experten von Goldenstein Rechtsanwälte prüfen bestehende Schadensersatzansprüche im Abgasskandal kostenfrei und unverbindlich. Mit Hilfe des Schnellchecks der Kanzlei haben BMW-Besitzer zudem die Möglichkeit, mit wenigen Klicks zu prüfen, ob ihr Fahrzeug vermutlich vom Abgasskandal betroffen ist.

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