17.
Jun 2024

Verluste aus illegalen Krypto-Investments lassen sich in unbegrenzter Höhe zurückfordern

Hunderttausende Deutsche haben auf illegalen Krypto-Plattformen gehandelt. Doch nur die Wenigsten wissen, dass diese Plattformen in Deutschland nicht erlaubt sind. Für betroffene Anleger ergeben sich allerdings positive Auswirkungen aus dieser Nachricht: Krypto-Verluste können von den entsprechenden Plattformen nämlich zurückgefordert werden.

Deutscher Krypto-Markt wird seit 2020 streng reguliert

In Deutschland wird der Krypto-Markt seit dem 01. Januar 2020 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert. Seitdem müssen Dienstleister im Krypto-Bereich eine BaFin-Lizenz beantragen, um hierzulande aktiv zu sein. Dadurch soll gewährleistet werden, dass deutsche Anleger ihre Krypto-Investments ausschließlich auf seriösen Plattformen tätigen und bei ihren Investments ausreichend geschützt werden.

Zwar haben viele namhafte Krypto-Plattformen wie Bitpanda oder bitcoin.de eine BaFin-Lizenz erhalten und sind somit legal in Deutschland aktiv. Doch zahlreiche Krypto-Dienstleister wie Binance oder eToro haben nie eine solche Lizenz besessen und hätten deshalb auch kein Geld von deutschen Anlegern annehmen dürfen.

 

Krypto-Verluste können von illegalen Plattformen zurückgefordert werden

Weil es faktisch nicht möglich ist, einen rechtskräftigen Vertrag für ein illegales Angebot abzuschließen, sind die Verträge zwischen den illegalen Krypto-Plattformen und ihren deutschen Kunden ungültig. Es bestand also nie eine rechtliche Grundlage für die geschäftliche Aktivität zwischen einer Krypto-Plattform ohne BaFin-Lizenz und ihren deutschen Kunden.

Da die Krypto-Regulierung in Deutschland zum Anlegerschutz geschaffen wurde, folgt aus der Ungültigkeit der Verträge zwischen den illegalen Krypto-Plattformen und ihren deutschen Kunden, dass betroffene Investoren aus Deutschland ihre Krypto-Verluste von illegalen Plattformen vollständig zurückfordern können. Dies ist rückwirkend bis zum 01. Januar 2020 möglich, sofern die jeweilige Plattform nie im Besitz einer deutschen Krypto-Lizenz war und sich auch nicht darum bemüht hat.

Dass entsprechende Rückforderungsansprüche bestehen, haben deutsche Gerichte bereits tausendfach im Rahmen ähnlicher Verfahren bestätigt, zum Beispiel in Bezug auf Online-Glücksspiel. Zahlreiche Glücksspielanbieter waren nämlich ebenfalls ohne gültige Lizenz in Deutschland aktiv und hätten somit kein Geld von deutschen Verbrauchern annehmen. Die Rechtslage ist diesbezüglich sehr ähnlich wie bei den Krypto-Anbietern.

 

Rückforderung von Krypto-Verlusten: Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt betroffene Anleger dabei, ihre Verluste von illegalen Krypto-Plattformen zurückzufordern. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Investoren in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf die Rückerstattung ihrer Krypto-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen illegale Krypto-Plattformen sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämlich sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Anleger ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

 

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