25.
Apr 2022

Gebrauchtwagenpreise explodieren: Lohnt sich jetzt noch eine Abgasskandal-Klage?

Die hohe Inflation macht ganz Deutschland zu schaffen. In quasi sämtlichen Lebensbereichen steigen die Preise. Das spiegelt sich auch auf dem Automarkt wider, wo mittlerweile selbst Gebrauchtwagen stetig an Wert gewinnen. Ergibt es in diesen Zeiten überhaupt noch Sinn, Schadensersatzansprüche für ein manipuliertes Auto durchzusetzen oder sollte dieses sofort verkauft werden?

Gebrauchtwagen-Preisanstieg als Folge der Pandemie

Die Automobilindustrie hat während der Corona-Pandemie gelernt, die eigenen Margen zu optimieren. Obwohl die meisten Autohersteller aufgrund von Materialknappheit, Lieferkettenproblemen und Lockdowns deutlich weniger Autos verkaufen konnten als vor der Pandemie, sind die Umsätze der größten Automobilhersteller quasi durchweg angestiegen.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Preise für Neuwagen deutlich angezogen wurden und sich viele Autohersteller vordergründig auf die Herstellung von größeren Fahrzeugen fokussiert haben. Verbraucher müssen allerdings nicht nur mehr Geld für ihre neuen Autos bezahlen, sondern auch länger auf diese warten. Das hat sofort verfügbare Gebrauchtwagen für viele Menschen attraktiv gemacht und zu Preiserhöhungen auf dem Zweitmarkt geführt.

Schadensersatzklagen sind im Normalfall lukrativer als Autoverkauf

Gerade einige Halter von illegal manipulierten Fahrzeugen könnten nun auf die Idee kommen, von der aktuellen Situation zu profitieren, indem sie ihren PKW zum Verkauf anbieten. Schließlich haben Autos, die vom Abgasskandal betroffen sind, eigentlich hohe Wertverluste erlitten und können zudem früher oder später von unvorhersehbaren Folgeschäden betroffen sein.

Für die Besitzer von Autos, die vom Abgasskandal betroffen sind, ist die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen im Normalfall jedoch selbst heute noch wirtschaftlich attraktiver als ein Fahrzeug-Verkauf. Das belegen aktuelle Beispiele der Kanzlei Goldenstein, die zu den führenden Rechtsanwaltskanzleien im Zusammenhang mit dem Abgasskandal zählt.

So erhielt eine VW Polo-Besitzerin zuletzt beispielsweise rund 13.500 Euro für die Rückgabe ihres manipulierten Kleinwagens, der auf dem Gebrauchtwagenmarkt gerade einmal rund 8500 Euro einbringen würde. Für einen zehn Jahre alten VW Tiguan setzte die Kanzlei aktuell sogar eine Entschädigungszahlung durch, die mit 30.000 Euro knapp doppelt so hoch ausfiel wie der Gebrauchtwagenmarktwert des Fahrzeugs. Ein Mandant mit einem Porsche Macan erhielt zudem etwa 10.000 Euro mehr, als das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Urteils wert war.

Kaufpreise von manipulierten Fahrzeugen waren schon vor Jahren zu hoch

Mit einer Schadensersatzklage im Zusammenhang mit dem Abgasskandal ist es also oftmals möglich, mehr Geld einzunehmen als mit einem Fahrzeugverkauf. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die PKW-Besitzer zum Kaufzeitpunkt viel zu viel für ihre Autos gezahlt haben. Die Kaufpreise wären schließlich deutlich niedriger ausgefallen, wenn der Abgasskandal damals bereits bekannt gewesen wäre.

Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen die Kosten in quasi sämtlichen Lebensbereichen ansteigen und vor allem die Energie- und Spritpreise explodieren, ergibt es für Verbraucher extrem viel Sinn, wirtschaftlich kluge Entscheidungen zu treffen und sich dadurch ein Stück weit finanziell abzusichern. Dementsprechend ist es spätestens jetzt an der Zeit, dass betroffene Verbraucher wegen des Abgasskandals Schadensersatzansprüche durchsetzen, um dadurch endlich Gerechtigkeit erfahren.

Rechtsdurchsetzung im Abgasskandal ist risikofrei möglich

Abgasskandal-Klagen sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich. So übernehmen Rechtsschutzversicherungen beispielsweise sämtliche Verfahrenskosten ihrer Kunden, während diese lediglich die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung übernehmen müssen. Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen. Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision.

Goldenstein Rechtsanwälte berät Verbraucher kostenfrei bezüglich ihrer möglichen Rechtsansprüche in der Sache. Auf der Website der Kanzlei können betroffene PKW-Besitzer zudem in wenigen Schritten unverbindlich prüfen, ob sie Anspruch auf Schadenersatz haben und wie hoch eine mögliche Entschädigung ausfallen würde. Dadurch kann auch einfach ermittelt werden, ob ein Fahrzeugverkauf oder eine Schadensersatzklage sinnvoller ist.

Prüfen Sie jetzt Ihren Anspruch:
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