Audi im Abgasskandal -
Ihr Recht auf Entschädigung

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Ihre Ansprüche im Audi-Abgasskandal

Der Automobilhersteller Audi hat die Abgaswerte seiner Fahrzeuge manipuliert. Mit dieser Nachricht beginnt der Audi-Abgasskandal 2015. Zwei Monate zuvor waren die Motor-Manipulationen bei Volkswagen öffentlich geworden. Es zeigt sich: Die VW-Töchter Seat, Škoda und Audi sind ebenso vom Dieselskandal betroffen. Audi entwickelte sogar eigene Manipulations-Software mit dem Ziel der Abgasmanipulation. Ist auch Ihr Fahrzeug mit einer solchen Manipulations-Software ausgestattet? Haben Sie einen Dieselskandal-Audi gekauft oder geleast? Als betroffener Halter können Sie jetzt Ihre Ansprüche im Audi Dieselskandal vor Gericht einklagen.
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Bei Rückgabe ihres Fahrzeuges erhalten Sie, je nach gefahrenen Kilometern, einen Großteil des ursprünglichen Kaufpreises. Alternativ können Sie Ihr Fahrzeug auch behalten und ca. 20 Prozent des Kaufpreises zurückbekommen.

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Wir von Goldenstein Rechtsanwälte sind auf die Rechtsdurchsetzung im Abgasskandal spezialisiert und für relevante Grundsatzurteile in der Sache verantwortlich. Lassen Sie sich jetzt kostenfrei und unverbindlich beraten und profitieren Sie von unserer Expertise.

GOLDENSTEIN RECHTSANWÄLTE ERWIRKEN MEILENSTEIN

Am 25. Mai 2020 erwirkten wir von Goldenstein Rechtsanwälte das erste Dieselskandal-Urteil vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Damit haben wir eine wichtige Basis für Urteile aller deutschen Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte gelegt. Nicht nur VW-Kunden, sondern auch betroffene Fahrzeughalter anderer Hersteller profitieren von diesem Meilenstein.

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Bekannt aus:

Vertretene
Mandanten
28500
Erfolgsquote
99 %
Unsere Erfahrung
30 Jahre
Durchschnittliche Entschädigung
30189

Überblick des Audi Abgasskandal

Als Tochterunternehmen der Volkswagen AG beginnt der Audi-Abgasskandal 2015, als die US-amerikanische Umweltschutzbehörde VW vorwirft, eine Abschalteinrichtung im Abgaskontrollsystem eingerichtet zu haben, die die Messung der Schadstoffe manipuliert. Es zeigt sich schnell: Millionen Dieselfahrzeuge weltweit sind mit der illegalen Software ausgestattet worden. Auch bei Audi sowie allen anderen Tochtermarken des VW-Konzerns – wie Seat, Škoda und Porsche – wurde der Dieselskandal-Motor EA189 verbaut.

Der Audi Abgasskandal in den USA

Auch Audi gibt zu, in seine Fahrzeuge mit Drei-Liter-Dieselmotoren eine Abschalteinrichtung eingebaut zu haben. Damit erscheinen Autos im Prüfmodus sauberer und umweltfreundlicher. Im Normalbetrieb hingegen schaltet sich die Abgasreinigungsanlage nahezu völlig ab – verbunden mit vielfach höheren Abgaswerten und einem höheren Verbrauch als erlaubt.

Mit den US-Behörden einigen sich VW und Audi bereits 2017. Im Zuge von „Dieselgate Audi“ geben Mutter- und Tochterkonzern zu, ihre US-amerikanischen Kunden getäuscht zu haben, verpflichten sich zu Rückkäufen, Umbau und Schadensersatz in Milliardenhöhe.

Der Audi Abgasskandal in Europa

In Europa entwickelt sich der Audi Abgasskandal anders als in den USA. Zunächst schwappen „Dieselgate Audi“ und die Diskussion um die Verantwortung im Audi-Skandal schnell nach Europa, aber der Prozess zieht sich. Drei Jahre lang prüft das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Fall Audi, es gibt Ermittlungen und Razzien. Audi-Mitarbeiter berichteten, dass Hunderttausende digitale und physische Beweise vernichtet wurden. 2018 ist schließlich klar, der Autobauer muss ein Bußgeld von 800 Millionen Euro zahlen. Zu diesem Zeitpunkt wurden für viele Modelle in Deutschland bereits vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) offizielle Rückrufe wegen illegaler Manipulation veranlasst. Insgesamt wurden Hunderttausende Dieselfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 4, 5 und 6 zurückrufen.

Freiwillig zahlt Audi jedoch keinen Schadensersatz an seine europäischen Kunden. Die betroffenen Audi-Halter haben dennoch optimale Chancen, um ihre Ansprüche im Rahmen einer Individualklage geltend zu machen. Dabei profitieren sie von der verbraucherfreundlichen Rechtsauslegung des deutschen Bundesgerichtshof (BGH) sowie des Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Der ehemalige Audi-Chef, Rupert Stadler, sowie weitere Ex-Audi-Mitarbeiter müssen sich bereits wegen des Abgasskandals vor Gericht verantworten. Mehrere Entwickler haben jahrelang illegale Abschalteinrichtungen für den VW-Konzern konzipiert und gelten in Fachkreisen sogar als „Miterfinder“ der Abschalteinrichtungen.

Wir von Goldenstein Rechtsanwälte erwirkten im Rahmen eines BGH-Urteils im Mai 2020, dass die Halter von manipulierten PKW Anspruch auf Schadensersatz haben. Zudem bewertete der EuGH Ende 2020 jede Abschalteinrichtung als illegal, wenn sich der Abgasausstoß dadurch zwischen Prüfstand und Normalbetrieb unterscheidet. Dies trifft auch auf die Abschalteinrichungen von Audi zu.

Inhaltsverzeichnis

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Diese Modelle sind vom Audi Abgasskandal betroffen

Sie können sicher sein, dass Sie einen Abgasskandal-Audi fahren, wenn ihr Fahrzeug mit einem Vierzylinder Dieselmotor des Typs EA189 ausgestattet ist. Betroffene Audi-Modelle (u.a. A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5) wurden zwischen 2009 bis 2015 gebaut. Auch bei höher motorisierten Modellen mit den Motortypen EA896, EA897 und EA898 wurden die Abgaswerte durch eine andere illegale Software manipuliert (u.a. A6, A7, A8, SQ5 der Baujahre 2015 bis 2018). Aber auch der EA288-Motor – der Nachfolger des nachweislich manipulierten EA189-Motors – steht mittlerweile unter hartem Manipulationsverdacht. Selbst Audi-Benziner mit dem Motor EA888 wurden höchstwahrscheinlich unrechtmäßig manipuliert.

Folgende Modelle sind nach dem aktuellen Stand vom Audi Abgasskandal betroffen:

  • A1
  • A3
  • A4
  • A5
  • A6
  • A7
  • A8
  • Q2
  • Q3
  • Q5
  • Q7
  • S6
  • S7
  • SQ5
  • TT

Motoren nicht nur in Audi Modellen

Die Manipulationen von Audi betreffen auch VW und Porsche. Die 3.0- und 4.2-Liter-Dieselskandal-Motoren EA896, EA897 und EA898 wurden seit 2009 in den Porsche Modellen Cayenne, Macan und Panamera sowie den VW-Modellen Amarok, Phaeton und Touareg verbaut. Auch die Halter von manipulierten VW- und Porsche-Fahrzeugen mit Audi-Motoren können Schadensersatzansprüche in der Sache gegenüber Audi geltend machen.

Die Audi-Rückrufaktion und ihre Folgen

Eine Rückruf-Aktion wird vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordnet und vom Kfz-Hersteller dann gestartet, wenn ein technischer Mangel entdeckt wird. Die Voraussetzungen hierfür sind: Der Mangel muss eine ganze Fahrzeugreihe betreffen. Die Fahrzeuge mit dem Serienfehler müssen sich bereits auf dem Markt befinden. 2018 startet Audi in Deutschland die erste von acht geplanten Rückrufaktionen im Zuge des Audi Diesel Skandals. Insgesamt will Audi bei 850.000 Autos ein Software-Update aufspielen lassen, so der Autobauer beim „Dieselgipfel“ 2017 in Berlin. Mittlerweile ist klar: Deutlich mehr Fahrzeuge sind vom Audi-Abgasskandal betroffen.

Wie erfahre ich von der Audi Rückrufaktion?

Ist Ihr Fahrzeug von der Audi Rückrufaktion betroffen, werden Sie in der Regel per Post darüber informiert. Sie erfahren zudem die Frist, innerhalb derer Sie Ihren Dieselskandal-Audi in die Audi-Werkstatt bringen müssen, um die illegale Abschalteinrichtung löschen und ein neues Software-Update installieren zu lassen. 

Wie sollte ich auf die Audi Rückrufaktion reagieren?

Auf einen Abgasskandal-Rückruf von Audi sollten Sie nur reagieren, wenn dieser tatsächlich von dem Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet wurde. Teilweise versuchen die verantwortlichen Autobauer nämlich, amtlichen Abgasskandal-Rückrufen durch freiwillige Serviceaktionen zuvorzukommen. Auch in diesem Fall möchten die Autobauer die Abgasreinigung der manipulierten Fahrzeuge mittels Software-Updates normalisieren. Allerdings sind freiwillige Software-Updates nicht verpflichtend und sollten daher abgelehnt werden. Schließlich sind die manipulierten Fahrzeuge nicht dafür konzipiert worden, höhere Schadstoffmengen zu filtern. Dementsprechend können schwerwiegende Schäden in Folge eines Software-Updates auftreten. Bei einem behördlichen Rückruf bleibt betroffenen Fahrzeughaltern jedoch kaum eine Wahl, als das Software-Update installieren zu lassen. Wer einem offiziellen Rückruf nicht folgt, riskiert die Stilllegung des eigenen PKW.

Wen betrifft der Audi-Diesel-Rückruf?

Je nach Motorentyp genügt bei der Rückrufaktion Audi zu Folge ein Software-Update. Bei 2,0-Liter Motoren entfernt das Audi Software-Update die unzulässige Abschaltvorrichtung. Dies ist auch bei den 1,6-Liter-Motoren der Fall, aber zusätzlich wird bei diesem Motorentyp ein Strömungstransformator eingebaut. Dieser soll den Verbrennungsvorgang durch eine Art Gitternetz optimieren. Aktuell betreffen die Audi Rückrufe nicht nur Fahrzeuge mit Vierzylinder Dieselmotoren des Typs EA189 (Modelljahre 2008-2015). Auch höher motorisierte Modelle des Motortyps EA897 (Baujahre 2015-2018) sind unter anderem von Rückrufaktionen betroffen. In den 3,0-Liter V6 und 4,2 Liter V8 Motoren wurden illegale Abschalteinrichtungen entdeckt, die Audi selbst konzipiert hat.

Wie funktionieren die Abschalteinrichtungen von Audi

Die Abschalteinrichtungen von Audi sind komplex. Die Software erkennt anhand sogenannter Aktivierungsparameter, wenn sich das Fahrzeug im Testbetrieb befinden. Variablen wie die Motordrehzahl, Umgebungsluftdruck sowie die Umgebungs-, Motoren- und Motoröltemperatur sind hierfür ausschlaggebend. In diesem Moment schalten die manipulierten Fahrzeuge in einen umweltfreundlichen Modus. Im normalen Straßenbetrieb stoßen sie dann allerdings unerlaubt viele Schadstoffe aus. 

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Abschalteinrichtungen von Audi >>

Was bewirkt das Audi Software-Update?

Mit dem Audi Software-Update will der Autobauer Emissionsgrenzwerte einhalten, ohne dabei Fahrleistung, Motorleistung oder Verbrauch zu beeinflussen. Aber immer wieder steht das Audi Software-Update in der Kritik, dieses Ziel zu verfehlen. So klagen betroffene PKW-Besitzer über zahlreiche Fahrzeugprobleme im Anschluss an das Update.

Welche Nachteile hat eine Audi Abgasskandal Software-Nachrüstung?

Im Anschluss an das Update berichten Fahrzeughalter unter anderem von veränderten Motorengeräuschen, einem erhöhten Spritverbrauch, einer verminderten Leistung und sogar schwerwiegenden Motorschäden. Wir raten: Lassen Sie sich möglichst von unseren Experten beraten, ob Sie das Update durchführen lassen bzw., was Sie nach der Durchführung des Updates beachten sollten. Wir erläutern Ihnen gerne Ihre Optionen in Ihrem individuellen Fall.

Wichtig: Auch wenn Sie das Audi Software-Update bereits aufspielen ließen, können Sie weiter Schadensersatz fordern.

Muss ich das Audi Software-Update durchführen lassen?

Rechtlich gesehen kann Sie niemand dazu zwingen, das Audi Software-Update durchführen zu lassen. Allerdings droht bei Weigerung die Stilllegung Ihres Fahrzeugs, sofern der Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet wurde. Schließlich übersteigt Ihr manipuliertes Auto die Emissionsgrenzwerte deutlich und hätte daher eigentlich nicht zugelassen werden dürfen. Spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung (HU) wird in diesem Fall vermutlich brenzlich. Mehrere Abgasskandal-Autos wurden in Deutschland bereits stillgelegt, da die Fahrzeughalter das Software-Update nicht aufspielen lassen wollten.

Dennoch raten wir Betroffenen, sich vor der Durchführung eines Software-Updates rechtlich beraten zu lassen. Wurde die Abschalteinrichtung nämlich erst einmal entfernt, lässt sie sich im Rahmen einer Klage gegen den Hersteller nicht länger begutachten. Allerdings könnte das für eine erfolgreiche Schadensersatzforderung durchaus sinnvoll sein. Unsere Experten helfen Ihnen kostenlos dabei, die richtige Entscheidung in Ihrem Fall zu treffen.

Welche Alternativen gibt es zum Audi Software-Update?

Mit Ausnahme des Strömungstransformators für den 1,6-Liter-Dieselmotor, sieht Audi nicht vor, Hardware-Nachrüstungen zu entwickeln, anzubieten oder einzubauen. Allerdings listet das Kraftfahrt-Bundesamt genehmigte Hersteller von Hardware-Nachrüstlösungen im Zuge des Abgasskandals. Audi selbst übernimmt bei den nachträglichen Umbauten und Nachrüstungen durch Dritte keine Haftung. Einige Experten gehen jedoch davon aus, dass nur ein Hardware-Update die Abgasreinigung der manipulierten Fahrzeuge tatsächlich normalisieren kann.

Der Benziner-Skandal bei Audi

Ein 2020 veröffentlichtes Gerichtsgutachten legt nahe, dass selbst benzinbetriebene Audi-Fahrzeuge illegal manipuliert wurden. Demnach enthält ein Audi Q5 mit Ottomotor laut eines Gerichtsgutachtens eine unzulässige Abschalteinrichtung, durch die der Schadstoffausstoß des Fahrzeugs manipuliert wird.  Interne VW-Dokumente bestärken diesen Verdacht. Auch Audi-Halter von Benziner haben daher teilweise Anspruch auf Schadensersatz.

Ihre Entschädigung im Audi-Abgasskandal

Audi hat zahlreiche Diesel-Fahrzeuge und auch Benziner als sauber und umweltfreundlich beworben und damit seine Kunden getäuscht. Diese hätten ihre Autos womöglich nicht gekauft, hätten Sie bereits damals von den illegalen Manipulationen gewusst. Teilweise sind die manipulierten Autos heute nämlich von Fahrverboten in deutschen Städten betroffen. In jedem Fall ist der Wert der Autos aufgrund des Abgasskandals massiv eingebrochen. Unter anderem deshalb haben betroffenen PKW-Besitzer Anspruch auf Schadensersatz. Im Audi Abgasskandal prüfen wir diese und klagen Ihr Recht ein.

Gibt es eine Sammelklage gegen Audi?

Eine Audi-Sammelklage gibt es in dem Sinne nicht. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat mit dem ADAC zwar eine Musterfeststellungsklage gegen VW auf den Weg gebracht. In dieser wurden jedoch nur Audi-Halter berücksichtigt, deren Fahrzeuge manipulierte VW-Motoren enthalten. Ohnehin wurden den Musterklägern deutlich geringere Entschädigungssummen offeriert als Individualklägern. Daher ist eine Individualklage vielversprechender ist als eine mögliche Sammelklage. Gern beraten wir von Goldenstein Rechtsanwälte Sie bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten im Rahmen des Audi-Abgasskandals.

BGH-Urteil zu Audi

Der BGH befasste sich am 8.März 2021 mit der Frage, ob Audi als Konzerntochter von Volkswagen im Dieselskandal ebenfalls haftet. Die Richter urteilten dabei, dass es nicht ausreiche, dass der von VW entwickelte Schummel-Motor EA189 auch von Audi in einigen Modellen eingesetzt wurde, um Schadensersatzansprüche gegenüber Audi zu rechtfertigen. Schließlich sei unklar, ob die Audi-Verantwortlichen von den Manipulationen von VW wussten. Demnach richten sich Schadensersatzansprüche in dieser Sache gegen den Mutterkonzern Volkswagen und nicht gegen Audi. Anders sieht es jedoch im Rahmen der Manipulationen von 3.0- und 4.2-Liter-Motoren aus. Diese Motoren wurden von Audi entwickelt und auch in VW- und Porsche-Fahrzeugen verbaut. Die Halter dieser Autos müssen ihre Rechtsansprüche dementsprechend gegenüber Audi geltend machen. Unsere Anwälte wissen natürlich ganz genau, gegen wen sich Ihre Abgasskandal-Klage richten muss. Gern beraten wir Sie kostenfrei bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Wie Sie risikolos gegen Audi im Dieselskandal klagen

Wenn Sie ihren manipulierten Audi-Diesel ab dem 01.01.2011 gekauft haben, stehen Ihre Chancen gut, Ihre Ansprüche vor Gericht durchzusetzen und Schadensersatz geltend zu machen.

Auch ohne Rechtsschutzversicherung sorgenfrei gegen Audi klagen

Sie haben keine Rechtschutzversicherung? Dennoch ist Ihnen eine Klage im Audi-Skandal ohne Kostenrisiko möglich. Um Geschädigten diese Möglichkeit bieten zu können, kooperieren wir mit einer Reihe an Prozesskostenfinanzierern. Diese strecken Ihre gesamten Prozesskosten für Sie vor und beziehen lediglich im Erfolgsfall eine geringe Provision, die zuvor einzelfallbedingt festgelegt wurde. Sollte Ihr Verfahren unerwartet verloren gehen, übernimmt der Prozesskostenfinanzierer sogar sämtliche Verfahrenskosten und die Kosten der Gegenseite. Für Sie entsteht in diesem Fall hingegen kein finanzieller Aufwand. Nicht zu verwechseln ist die Prozessfinanzierung ohne Rechtschutzversicherung im Übrigen mit einer Sammelklage. Auch ein prozesskostenfinanziertes Verfahren wird individuell gegen den jeweiligen Fahrzeughersteller geführt.

Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug

Im Juli 2021 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Halter von Abgasskandal-Autos Anspruch auf ein neues Ersatzfahrzeug haben. Schließlich war ihr Auto zum Kaufzeitpunkt nicht frei von Mängeln. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Gewährleistungsfrist in Höhe von zwei Jahren ab dem Kaufdatum noch nicht überschritten wurde. Gewährleistungsansprüche richten sich zudem gegen den jeweiligen Händler bzw. Autoverkäufer und nicht unbedingt gegen Audi selbst.

Verjährung im Audi-Abgasskandal

Im Fall von Betrug oder sittenwidriger Schädigung gilt eine Verjährungsfrist in Höhe von drei Jahren zum Jahresende ab dem Bekanntwerden des Abgasskandals. Das bedeutet: Wenn Sie das Rückrufschreiben für Ihr Fahrzeug im Jahr 2018 erhalten haben, verjähren Ihre Rechtsansprüche möglicherweise teilweise schon am 01. Januar 2022. Daher sollten Sie sich unbedingt zeitnah bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache beraten lassen. Unabhängig davon haben mehrere Gerichte bereits bestätigt, dass im Rahmen des Abgasskandals sogenannte Restschadensersatzansprüche bestehen. Diese lassen sich bis zu zehn Jahre nach dem Kaufdatum durchsetzen. Allerdings ist die Rechtsdurchsetzung im Rahmen der Restschadensersatzansprüche etwas eingeschränkter.

Alternativ zu den Restschadensersatzansprüchen haben betroffene Verbraucher, die ihren Skandal-Diesel mit einem Kredit finanziert haben, auch nach Eintritt der Verjährung die Möglichkeit, ihre Rechte mittels eines Widerrufs-Jokers geltend zu machen. Dabei können sie ihr Fahrzeug an die jeweilige Bank zurückzugeben und im Gegenzug den nahezu vollständigen Kreditbetrag zurückzuerhalten.

Nichtsdestotrotz: Sollten Sie einen manipulierten Audi ab dem 01. Januar 2011 erworben haben, haben Sie auch heute noch beste Aussichten auf die erfolgreiche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen. 

Aktuelle Neuigkeiten zum Audi-Dieselskandal

16.
Sep

Nach BGH-Entscheidung: Diese Rechte haben Leasingnehmer im Abgasskandal

Wer ein illegal manipuliertes Auto geleast hat, hat deshalb keinen Anspruch auf eine Entschädigung. Diese Entscheidung haben die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) heute verkündet. Verbraucher, die ihr manipuliertes Fahrzeug nach […]

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10.
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Die Bedeutung des Stadler-Verfahrens für den Audi-Abgasskandal

Seit knapp einem Jahr läuft der Abgasskandal-Prozess gegen den früheren Audi-Chef, Rupert Stadler. Dem 58-Jährigen wird vorgeworfen, den Verkauf von manipulierten Audi-Fahrzeugen nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals nicht gestoppt zu […]

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02.
Sep

BGH behandelt Leasingnehmer im Abgasskandals anders als Fahrzeugkäufer

Am Bundesgerichtshof hat sich der neugeschaffene siebte Senat, der sich ausschließlich mit Abgasskandal-Verfahren befasst, heute im Rahmen einer mündlichen Verhandlung zu den Rechten von Leasingnehmern geäußert. Die verantwortlichen Richter ließen […]

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24.
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Audi, Porsche und VW: Verjährung von Rechtsansprüchen im Abgasskandal droht

Der VW-Abgasskandal schien zunächst nur Fahrzeuge mit kleineren Diesel-Motoren zu betreffen. Doch 2018 rief das Kraftfahrt-Bundesamt auch besonders hochpreisige VW-, Audi- und Porsche-Fahrzeuge mit 3.0- und 4.2-Liter-Motoren wegen illegaler Abgas-Manipulationen […]

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19.
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64.000 Euro Entschädigung für manipulierten Porsche

Monatelang warten Autoliebhaber oft auf die Auslieferung ihres neuen Porsche. Diese Wartezeit lohnt sich für ein Fahrzeug der Extraklasse. Doch was ist, wenn der eigene Porsche eigentlich nicht einmal die […]

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05.
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Nachfrage nach Diesel-Autos sinkt weiter

Der Abgasskandal hat das Vertrauen in Diesel-Fahrzeuge massiv beschädigt. In der Folge ist die Nachfrage nach Diesel-Autos seit 2015 stark eingebrochen. Aktuell hat sie sogar einen Tiefpunkt erreicht: Im Juni […]

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30.
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Österreicher profitieren im Dieselgate von der deutschen Rechtsprechung

Auch fast sechs Jahre nach dem Bekanntwerden des VW-Abgasskandals gibt es in Österreich kein höchstrichterliches Urteil, das die verbraucherrechtliche Situation diesbezüglich eindeutig reglementiert. Ob Österreicher in ihrem Land Schadensersatzansprüche in […]

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09.
Jul

Rechtsansprüche im Porsche-Skandal richten sich gegen Audi

Die Porsche-Modelle Cayenne, Cayenne S, Macan S und Panamera sind vom Abgasskandal betroffen. Die Halter der manipulierten Fahrzeuge haben Anspruch auf Schadensersatz, denn die Porsche-Autos haben durch den Skandal unter […]

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30.
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Hochmotorisierte Autos von Audi, Porsche und VW wurden illegal manipuliert

Als der VW-Abgasskandal 2015 aufgedeckt wurde, betrafen die Manipulationsvorwürfe 1.2- 2.0-Liter-Diesel-Motoren. Die Halter von hochmotorisierten Fahrzeugen gingen daher lange davon aus, dass ihre Autos nicht illegal manipuliert wurden. Seit einigen […]

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16.
Jun

Deutsches Gericht spricht Österreicher Abgasskandal-Entschädigung zu

Das Landgericht (LG) Braunschweig hat einem österreichischen Halter eines illegal manipulierten VW Passat aktuell Schadensersatz zugesprochen. Das Urteil belegt einmal mehr, dass auch Österreicher im Rahmen des Dieselskandals von der […]

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15.
Jun

Trotz Fahrzeug-Verkauf: Schadensersatzansprüche im Abgasskandal bestehen

Die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe haben sich heute erneut verbraucherfreundlich positioniert, als es um den Abgasskandal ging. Demnach bestehen selbst nach dem Verkauf eines manipulierten Fahrzeugs Schadensersatzansprüche. Eine […]

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So funktionieren die Abschalteinrichtungen von Audi

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Mrz

PKW-Manipulation: Audi-Halter haben Anspruch auf Schadensersatz

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Mrz

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Mrz

Audi-Haftung im Dieselskandal: Diese Bedeutung hat das heutige BGH-Urteil

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Feldmaßnahme 23CY: Vorsicht vor freiwilligen Software-Updates

Der Volkswagen-Konzern reagierte Ende 2020 auf das verbraucherfreundliche Abgasskandal-Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) und schickte an zahlreichen Audi-, Seat-, Skoda- und VW-Halter ein Angebot für ein freiwilliges Software-Update, getarnt als […]

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BGH-Verhandlung: Audi haftet nicht für PKW-Manipulationen von VW

Audi muss nicht für manipulierte Motoren haften, die von der Konzernmutter VW entwickelt wurden. Diese Auffassung vertraten die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) heute im Rahmen eines aktuellen Dieselskandal-Verfahrens. Das Verfahren […]

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Am 22. Februar wird sich der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Frage befassen, ob Audi auch für manipulierte Motoren von VW haftbar gemacht werden kann. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet, […]

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Wer den Begriff Dieselskandal hört, denkt oft sofort an Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern geriet im Jahr 2015 in den Fokus der Öffentlichkeit, da die Abgasreinigung von mehreren Millionen VW-Fahrzeugen manipuliert wurde. Mittlerweile ist […]

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Kein Schadensersatz bei Autokauf nach Bekanntwerden des VW-Dieselskandals

Im September 2015 informierte Volkswagen die Öffentlichkeit in Form einer ad hoc-Meldung darüber, dass der Konzern die PKW-Motoren des Typs EA 189 illegal manipuliert hatte. Betroffene Fahrzeughalter haben deshalb Anspruch auf Schadensersatz. Im Sommer entschied […]

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Das Landgericht (LG) Ingolstadt hat dem Halter eines manipulierten Audi A4 aktuell Schadensersatz zugesprochen, obwohl dieser das Fahrzeug erst nach dem Bekanntwerden des Dieselskandals gekauft hatte. Der PKW-Besitzer erwarb das manipulierte Fahrzeug im […]

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