Abgasskandal Mercedes -
Ihre Rechte im Daimler Dieselskandal

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Das müssen Daimler-Kunden über den Abgasskandal bei Mercedes wissen

In Deutschland wurden mehr als eine halbe Million manipulierte Mercedes-Benz-Fahrzeuge zugelassen. Die Fahrzeuge haben die Umwelt jahrelang massiv belastet und hätten eigentlich nie zugelassen werden dürfen. Die manipulierten Autos haben wegen des Abgasskandals bei Mercedes enorm an Wert verloren. Unter anderem deshalb haben betroffene Halter Anspruch auf Schadensersatz. 

Seit 2018 werden die manipulierten Mercedes-Modelle nach und nach zurückgerufen. Diejenigen Mercedes-Besitzer, die ihr Rückrufschreiben bereits 2019 erhalten haben, sollten keine Zeit verlieren. Sie können Ihre Schadensersatzansprüche nämlich nur noch bis Ende 2022 geltend machen. Danach droht die Verjährung!

Erfahren Sie hier, wie auch Sie eine Entschädigung im Mercedes Abgasskandal durchsetzen können. 
Beste Aussichten auf Schadensersatz

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat den Einbau von illegalen Abschalteinrichtungen in mehr als 500.000 manipulierten Mercedes-Benz-Fahrzeugen geprüft und bestätigt. Betroffene Fahrzeughalter haben daher optimale Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung ihrer Schadensersatzansprüche.

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Wir von der Kanzlei Goldenstein sind deutschlandweit führend, wenn es um die Durchsetzung von Verbraucherrechten im Abgasskandal Mercedes geht. Gern beraten unsere Rechtsexperten auch Sie kostenfrei bezüglich Ihrer juristischen Möglichkeiten.

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Zusammenfassung des Daimler Dieselskandals bei Mercedes

2015 wurde der Abgasskandal bei Volkswagen aufgedeckt. Führende Manager von Daimler – dem Mutterkonzern von Mercedes-Benz – kommentierten sofort, dass die eigenen Fahrzeuge nicht manipuliert wurden. Nur wenige Jahre später stellt sich jedoch heraus: Mehrere Mercedes-Benz-Modelle halten die geltenden Umweltrichtlinien nur auf dem Prüfstand ein. Auch Daimler und die dazugehörige Tochtergesellschaft Mercedes sind vom Abgasskandal betroffen. 

Seit 2018 wurden deshalb europaweit rund 1,4 Millionen Mercedes-Benz-Fahrzeuge zurückgerufen. Allein in Deutschland sind etwa 550.000 Automobile von den Manipulationen betroffen. Das Kraftfahrt-Bundesamt entdeckte insgesamt fünf illegale Abschalteinrichtungen in nahezu sämtlichen Diesel-Fabrikaten von Mercedes-Benz. Ein Gutachten der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vom November 2021 bestätigte die Daimler Diesel-Manipulation. In dem 30-seitigen Papier ist sogar von acht verschiedenen Abschalteinrichtungen die Rede.

Die Manipulationsvorwürfe im Abgasskandal Mercedes betreffen Dieselmotoren mit den Bezeichnungen OM607, OM622, OM626, OM640, OM642 und OM651. Diese wurden in folgenden Modellreihen von Mercedes-Benz verbaut: A-, B-, C-, E,- G-, R-, S- und V-Klasse sowie die Modellreihen CLA, CLS, GLC, GLE, GLK, GLS, Marco Polo, ML, SLC, SLK, Sprinter, Vito, Vito Tourer und Viano.

Im September 2019 akzeptiert Daimler die Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 870 Millionen Euro wegen des Abgasskandals und zahlt diese Strafe an das Land Baden-Württemberg. In den USA entschädigt der Konzern rund ein Jahr später die Behörden sowie zahlreiche betrogene Kunden mit mehreren Milliarden Dollar. Trotz dieser Zugeständnisse bestreiten die Anwälte des Stuttgarter Autobauers die Manipulationen weiterhin und weigern sich, auch deutsche Fahrzeughalter wegen des Abgasskandals zu entschädigen. 

Inhaltsverzeichnis

Gute Chancen für Kläger im Daimler Dieselskandal

Im Februar 2021 gehen Daimler die letzten Argumente im Abgasskandal aus, denn das Kraftfahrt-Bundesamt lehnt mehrere Widersprüche des Konzerns gegen den Rückruf von Mercedes-Benz-Fahrzeugen ab und bestätigt damit einmal mehr die Verwendung von illegalen Abschalteinrichtungen. Damit ist endgültig klar: Wer einen Mercedes-Benz besitzt, der wegen des Abgasskandals zurückgerufen wurde, hat Anspruch auf Schadensersatz.

Auch Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich diesbezüglich bereits verbraucherfreundlich positioniert. Im Juli 2021 verwiesen die obersten Richter Deutschlands die Dieselskandal-Klage eines Mercedes-Halters an das Berufungsgericht in Koblenz zurück, weil sich die dort verantwortlichen Richter nicht ausreichend mit den Abschalteinrichtungen von Daimler auseinandergesetzt haben.

Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hatte die Schadensersatzansprüche des Klägers nämlich nur auf Basis ihrer Einschätzungen zum sogenannten Thermofenster abgelehnt. Fälschlicherweise befassten sich die Koblenzer Richter aber nicht mit weiteren Abschalteinrichtungen von Daimler, die vermutlich Schadensersatzansprüche rechtfertigen. Es ist davon auszugehen, dass sich auch die BGH-Richter spätestens im Jahr 2021 abschließend mit dem Daimler-Dieselskandal auseinandersetzen. Betroffene Mercedes-Halter sollten ihre Schadensersatzansprüche aber bereits vorher geltend machen, um eine mögliche Verjährung ihrer Rechte nicht zu riskieren.

Auch in den USA gab es bereits erfolgreiche Klagen. So wurde im September 2020 eine Einigung erzielt, bei der sich Daimler bereit erklärt, 2 Milliarden US-Dollar an die US-Behörden sowie 250.000 Sammelkläger zu zahlen.

Der Rückruf im Mercedes Dieselskandal und seine Folgen

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat allein hierzulande rund 550.000 manipulierte Fahrzeuge von Mercedes-Benz wegen des Abgasskandals zurückgerufen. Noch immer kommt es regelmäßig zu neuen Rückrufaktionen. Die Abgasreinigung der betroffenen Fahrzeuge soll mittels Software-Updates normalisiert werden. Daimler benachrichtigt seine betrogenen Kunden, wann und in welcher Vertragswerkstatt das Software-Update installiert werden soll.

Ein Software-Update ist jedoch kein harmloser Eingriff. Im Rahmen des Abgasskandals wurden herstellerübergreifend mehrere Millionen Software-Updates durchgeführt. Häufig klagten die Halter dieser Fahrzeuge im Anschluss über Motorenprobleme, eine verringerte Leistung sowie einen erhöhten Kraftstoff-Verbrauch.

Kann ich das Mercedes Software-Update verweigern?

Viele Fahrzeughalter haben nach dem Aufspielen eines Software-Updates Probleme mit ihrem PKW. Daher stellt sich die Frage, ob die Installation des Updates verweigert werden kann. Die Antwort: Grundsätzlich ist es möglich, das Mercedes SoftwareUpdate zu verweigern. Allerdings müssen Sie dann mit einer Stilllegung Ihres Fahrzeuges rechnen.

Eigentlich hätten die manipulierten Mercedes-Modelle nämlich nie für europäische Straßen zugelassen werden dürfen. Aufgrund ihrer eingebauten Abschalteinrichtungen belasten sie die Umwelt extrem. Daher dürfen die Fahrzeuge ohne ein Software-Update nicht länger genutzt werden. Wer vom Abgasskandal bei Mercedes betroffen ist, kann sich jedoch gegen diese Ungerechtigkeit wehren und mit anwaltlicher Hilfe Schadensersatzansprüche geltend machen.

Tatsächlich macht es sogar durchaus Sinn, vorerst mit der Durchführung des Software-Updates abzuwarten. Nach dem Update ist es im Rahmen einer Schadensersatzklage nämlich nicht länger möglich, die verwendete Abschalteinrichtung zu begutachten. Das kann für eine erfolgreiche Schadensersatzforderung aber durchaus entscheidend sein. Betroffene sollten sich also zunächst rechtlich beraten lassen, bevor sie ihr Fahrzeug in die nächste Werkstatt bringen. Gern stehen wir von Goldenstein Rechtsanwälte Ihnen für eine kostenfreie Beratung zu diesem Thema zur Verfügung.

Die Schadensersatzansprüche im Mercedes Abgasskandal

Hätten die Besitzer der manipulierten Mercedes-Modelle von den Abgasmanipulationen gewusst, hätten sie ihr Fahrzeug sicherlich nicht gekauft. Seit dem Bekanntwerden des Abgasskandals haben die betroffenen Automobile zudem enorm an Wert verloren. Deshalb können die Besitzer dieser PKW Schadensersatzansprüche geltend machen. 

So ist es möglich, das manipulierte Fahrzeug an den verantwortlichen Hersteller zurückzugeben. Im Gegenzug winkt eine Entschädigung, die sich an dem ursprünglichen Kaufpreis orientiert. Zusätzlich erhalten die betrogenen PKW-Käufer Verzugszinsen ab dem Tag der Klage-Einreichung. Lediglich die bisherige Laufleistung müssen sie sich negativ an ihre Entschädigungssumme anrechnen lassen. 

Wer sein manipuliertes Fahrzeug behalten möchte, kann dies tun und dennoch Schadensersatzansprüche geltend machen. Auf diesem Weg lässt sich eine Entschädigung in Höhe von etwa 20-25 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises geltend machen. Diese Summe soll die betroffenen Fahrzeughalter für den entstandenen Wertverlust durch den Mercedes Abgasskandal entschädigen. Mit unserem Schnelltest können Sie kostenfrei und unverbindlich prüfen, ob auch Sie Schadensersatzansprüche wegen des Abgasskandals haben. Zudem verraten wir Ihnen die Höhe ihrer möglichen Entschädigung.

So hoch fällt Ihre Mercedes Dieselskandal Entschädigung aus

Durch die manipulierten Motoren bestehen Mängel am Fahrzeug, die den Mercedes-Benz-Kunden beim Autokauf nicht bewusst waren. Sie wurden hinters Licht geführt. Daher können diese Entschädigungen bzw. Schadensersatz von Daimler/Mercedes im Dieselskandal einfordern.

Die Höhe Ihrer Entschädigung hängt von dem ursprünglichen Kaufpreis sowie der zurückgelegten Laufleistung Ihres Fahrzeugs ab. Wir von der Kanzlei Goldenstein sind für mehrere Grundsatzurteile im Abgasskandal verantwortlich. Unser erklärter Anspruch ist es, unseren Mandanten stets zu der höchstmöglichen Entschädigungssumme zu verhelfen.

Sie wollen genau wissen, wie viel Ihnen zusteht? Dann füllen Sie in wenigen Schritten unser kostenfreies Formular aus und wir sagen Ihnen, womit Sie rechnen können.

Ihre Klage im Mercedes Dieselskandal

Ob Widerruf, Schadensersatz oder Neufahrzeug: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, was betroffene Kunden im Dieselskandal gegen Mercedes-Benz durchsetzen können. Die Fahrzeughalter wurden von dem Konzern durch Software-Manipulationen betrogen und haben einen Anspruch auf ein Entschädigung. Sie sollten sich daher so schnell wie möglich gegen wehren. Umso schneller Sie rechtliche Schritte gegen Mercedes-Benz einleiten, desto früher erhalten Sie auch Ihre Entschädigung.

Mit Goldenstein steht Ihnen die deutschlandweit führende Kanzlei im Dieselskandal als Partner zur Seite. Wir setzen Ihre Rechte im Mercedes-Benz-Dieselskandal für Sie durch. Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, können wir Sie gemeinsam mit unseren Prozessfinanzierungs-Partnern unterstützen.

Sammelklage gegen Mercedes? - Nicht die richtige Lösung!

Ihr Mercedes-Benz gehört zu den manipulierten Modellen? Dann steht Ihnen eine Entschädigung zu, die Sie vor Gericht einklagen können. In den USA werden entsprechende Situationen häufig mittels Sammelklagen geklärt. Auch in Deutschland wurde eine Musterfeststellungsklage gegen Daimler vom Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) eingereicht. Darin wird dem Stuttgarter Autobauer vorgeworfen, verschiedene Mercedes-Benz-Modelle mit illegalen Abschalteinrichtungen vorsätzlich manipuliert zu haben. Wir klären Sie darüber auf, welche Mercedes-Modelle von der Musterfeststellungsklage betroffen sind und warum Sie sich einer solchen Sammelklage lieber nicht anschließen sollten.

Diese Mercedes-Modelle sind vom Daimler Dieselskandal betroffen

Viele Autobesitzer stellen sich nun die Frage: Ist auch mein Mercedes von einem Rückruf betroffen?

Klar ist, dass der Abgasskandal bei Mercedes nahezu sämtliche Modellreihen betrifft, in denen Dieselmotoren verbaut wurden. Zwischen 2008 und 2018 hat der Stuttgarter Autobauer Daimler Abschalteinrichtungen in Fahrzeugen mit folgenden Dieselmotoren verbaut: OM607, OM622, OM626, OM640, OM642 und OM651.

Dabei betrifft der Skandal nicht nur herkömmliche PKW, sondern auch Hunderttausende Nutzfahrzeuge. So war der Kleintransporter Vito sogar das erste Mercedes-Modell, in dem eine illegale Abschalteinrichtung von Daimler entdeckt wurde. Mittlerweile musste Daimler allein in Deutschland über eine halbe Million Mercedes-Fahrzeuge zurückrufen.

Aktuell sind folgende Modelle vom Mercedes Abgasskandal betroffen:

 

Baureihe Modell-Variante
A-Klasse A 160 CDI, A 180 CDI, A200 CDI
B-Klasse B 180 CDI, B 200 CDI
C-Klasse C 180 BlueTEC, C180 d, C 200 BlueTEC, C 200 d, C 300 BlueTEC Hybrid C 300 h, C 220 CDI, C 250 CDI
CLA CLA 180 CDI
CLS-Klasse
E-Klasse E 350 BlueTEC, E 350 d (Coupe/Cabrio), E 250 CDI 4MATIC, E 200 CDI, E 220 CDI, E 250 CDI
G-Klasse G 350 d
GL GL 350 BlueTEC 4MATIC
GLC GLC 220 d4 MATIC, GLC 250 d 4MATIC
GLE GLE 350d 4MATIC, GLE 250 d, GLE 250 d 4MATIC
GLK GLK 220 BlueTEC 4MATIC, GLK 250 BlueTEC 4MATIC, GLK 200 CDI, GLK 220 CDI, GLK 220 CDI 4MATIC
GLS GLS 350d 4MATIC
Marco Polo
ML ML 250 BlueTEC 4MATIC, ML 350 BlueTEC 4MATIC
R-Klasse
S-Klasse S 300 BlueTEC Hybrid, S 300 h, S 350 BlueTEC, S 350 d, S 350 BlueTEC 4MATIC, S 350 d 4MATIC, S 250 CDI
SLC SLC 250 d
SLK SLK 250 d
Sprinter
V-Klasse
Viano
Vito
Vito Tourer

Tabelle 1: Diese Mercedes-Benz-Modelle wurden wegen des Abgasskandals zurückgerufen

So funktionieren die Abschalteinrichtungen von Mercedes

Daimler setzte mindestens acht Abschalteinrichtungen zur Abgasmanipulation ein. So erkennen einige Daimler-Diesel-PKW beispielsweise, dass sie sich auf dem Prüfstand befinden und fahren die Kühlmittelsolltemperatur von 100 auf 70 Grad Celsius herunter, wodurch der Stickoxid-Ausstoß erheblich begrenzt wird. Im normalen Straßenbetrieb ist das allerdings nicht der Fall und der Schadstoff-Ausstoß steigt auf ein unerlaubt hohes Niveau an.

Zudem setzte Daimler auch auf sogenannte Thermofenster. Diese Art der Abschalteinrichtung sorgt nur bei einer Außentemperatur von ungefähr 15-30 Grad Celsius für eine ausreichende Abgasreinigung. Außerhalb dieses Temperaturfensters schaltet sich die Abgasreinigung ab und der Schadstoffausstoß überschreitet die erlaubte Höchstgrenze.

Dennoch sind Thermofenster die bislang einzige Form der Abschalteinrichtung, die laut Bundesgerichtshof keine Schadensersatzansprüche rechtfertigen. Das liegt daran, dass Thermofenster technisch gesehen auf dem Prüfstand genauso funktionieren wie im Straßenbetrieb. Teilweise enthalten Mercedes-Fahrzeuge mit Thermofenstern aber auch weitere Abschalteinrichtungen, die einen Schadensersatzanspruch rechtfertigen.

DUH-Gutachten belegt Fahrzeug-Manipulation

Ein Gutachten der Deutschen Umwelthilfe (DUH), das im November 2021 veröffentlicht wurde, belegt, dass allein im Diesel-Motor OM642 acht verschiedene Abschalteinrichtungen verwendet wurden. So wurde insbesondere die Funktionsweise des SCR-Katalysators und damit die Abgasnachbehandlung manipuliert. Dieser Katalysator soll die Stickoxide mithilfe von harnstoffhaltiger AdBlue-Flüssigkeit unschädlich machen. Die Abschalteinrichtungen sorgen unter anderem dafür, dass nur auf dem Prüfstand genügend AdBlue eingespritzt wird, während das Fahrzeug im Straßenbetrieb in einen Schmutzmodus wechselt.

Besonders brisant ist die Tatsache, dass der Katalysator schon nach einem Prozent seiner Lebensdauer, was gerade einmal 3.000 Kilometern entspricht, fast dauerhaft in einen schmutzigen Modus schaltet. Die Abschalteinrichtungen, die laut Daimler nur zum Motorschutz in absoluten Ausnahmesituationen entwickelt wurden, kommen in den manipulierten Diesel-Autos also dauerhaft zum Einsatz. Damit handelt es sich klar um eine Abgas-Manipulation.

Dieses Gutachten belegt ein weiteres Mal, wie dreist Mercedes bei der Motoren-Entwicklung getrickst hat. Es wird für den Autobauer damit immer schwieriger, die Nutzung solcher Abschalteinrichtungen vor Gericht zu rechtfertigen.

Auch ohne Rechtsschutzversicherung gegen Mercedes im Abgasskandal klagen

Sie haben eine Rechtschutzversicherung?

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, dann können Sie Ihre Ansprüche im Mercedes-Benz-Skandal ohne Kostenrisiko einklagen. Dazu benötigen Sie lediglich die Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt nach Zusage die Prozesskosten. So zahlen Sie nur die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung an Ihren Versicherungsdienstleister. Dabei müssen Sie sich um nichts kümmern, denn die Abwicklung mit Ihrem Versicherer übernehmen wir für Sie. Wir beraten Sie gerne auch in allen verwaltungsrechtlichen Fragen zum Daimler Dieselskandal.

Sie haben keine Rechtschutzversicherung?

Dennoch können Sie Ihre Ansprüche in der Dieselaffäre gegenüber Daimler ohne jedes Kostenrisiko geltend machen. Bei Aussicht auf Erfolg übernehmen unsere Prozessfinanzierungs-Partner das Kostenrisiko Ihrer Individualklage im Mercedes-Benz-Dieselskandal. Unsere Partner strecken sämtliche Verfahrenskosten vor und beziehen lediglich im Erfolgsfall (und wirklich nur dann) eine einzelfallabhängige Gewinnbeteiligung. Gern beraten Sie unsere Rechtsexperten dazu, auf welche Art Sie Ihre Dieselskandal-Klage am besten zum Erfolg bringen.

Fragen und Antworten zum Daimler/Mercedes Abgasskandal

Wie erfahre ich, dass mein Mercedes vom Daimler Abgasskandal betroffen ist?

Der Daimler Abgasskandal betrifft diverse Mercedes-Modelle mit den Diesel-Motoren OM607, OM622, OM626, OM640, OM642 und OM651. Die Halter manipulierter Fahrzeuge werden schriftlich von Daimler über den Rückruf ihrer Fahrzeuge informiert und müssen für die Installation eines Software-Updates in eine Werkstatt des Autobauers kommen.

Teilweise ist Daimler den offiziellen Rückrufen durch das Kraftfahrt-Bundesamt allerdings zuvorgekommen und hat manipulierte Mercedes-PKW bereits im Rahmen einer “freiwilligen Kundendienstmaßnahme” das Software-Update aufgespieltMonatelang bat Daimler seine Kunden mit dieser Masche in die Werkstatt und lockte sie sogar mit Wertgutscheinen. Dahinter verbirgt sich eine Taktik: Fahrzeughalter mit freiwillig aufgespieltem Update muss der Stuttgarter Konzern nämlich auch bei einem offiziellen Rückruf nicht über den Abgasskandal informieren und kann die Manipulationen ihnen gegenüber so verheimlichen.

Da einige manipulierte Fahrzeuge zudem noch gar nicht zurückgerufen wurden, raten wir von der Kanzlei Goldstein jedem Mercedes-Besitzer mit einem Diesel-Fahrzeug aus den Baujahren 2008 bis 2018 dazu, sich zum Thema Dieselskandal zu informieren. Mit unserem Schnellchecks können Mercedes-Fahrer kostenfrei und unverbindlich prüfen, ob sie vom Abgasskandal betroffen sein könnten.

Welche Folgen hat der Daimler Abgasskandal für betroffene Halter?

Der Dieselskandal hat ausschließlich negative Konsequenzen für die Halter von Daimler-Dieselskandal-Fahrzeugen. Die Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen ist seit dem Bekanntwerden des Skandals massiv gesunken und damit auch der Wert von Selbstzündern. Insbesondere nachweislich manipulierte PKW haben logischerweise keinen großen Markt, denn die PKW könnten im schlimmsten Fall sogar die Straßenzulassung verlieren. Definitiv sind einige manipulierte Fahrzeuge von Diesel-Fahrverboten in deutschen Innenstädten betroffen. Aus diesen und weiteren Gründen haben betroffene PKW-Halter auch im Rahmen des Daimler Dieselskandals Schadensersatzansprüche.

Habe ich trotz der Durchführung eines Software-Updates Schadensersatzansprüche im Daimler Dieselskandal? 

Die Durchführung eines Software-Updates im Rahmen eines offiziellen Rückrufs durch das Kraftfahrt-Bundesamt ist verpflichtend und hat keinerlei Auswirkungen auf Ihre Klage im Mercedes Dieselskandal. Das heißt: Trotz der Durchsetzung eines Software-Updates können Sie Ihre Schadensersatzansprüche im Mercedes Dieselskandal durchsetzen. 

Gegen wen richtet sich die Klage im Daimler/Mercedes Abgasskandal?

Schadensersatz-Klagen im Mercedes Abgasskandal richten sich im Normalfall gegen den Hersteller des Motors – also Daimler. Unabhängige Autohäuser oder Privatverkäufer sind in der Sache nicht haftbar zu machen, da sie im Normalfall nichts von den Manipulationen wissen konnten. 

Wie stehen die Chancen einer Klage im Daimler Abgasskandal?

Die Erfolgschancen einer Daimler-Dieselskandal-Klage stehen so gut wie nie zuvor. Im Mai 2020 hat die Kanzlei Goldenstein das deutschlandweit erste Dieselskandal vor dem Bundesgerichtshof (BGH) erwirkt. Seitdem steht fest, dass die Halter von illegal manipulierten Fahrzeugen Schadensersatzansprüche haben. Bislang lässt sich das Urteil nur auf VW-Fahrzeuge übertragen, doch grundsätzlich gilt es für sämtliche manipulierte PKW.  

Nun muss der BGH lediglich die Manipulationen von Daimler als illegal erklären. Es ist davon auszugehen, dass dies noch in diesem Jahr geschieht, denn die Sache ist mittlerweile eindeutig: Im Februar 2021 lehnte das Kraftfahrt-Bundesamt mehrere Widersprüche von Daimler gegen den Rückruf von insgesamt 1,4 Millionen Mercedes-Fahrzeugen ab. Kurz darauf gab das Bundesverkehrsministerium bekannt, dass das KBA insgesamt fünf illegale Abschalteinrichtungen in Mercedes-Fahrzeugen gefunden hat. Mehrere unabhängige Gutachten bestätigen dies bereitsEs ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis auch im Daimler Abgasskandal Rechtssicherheit herrscht.

Was kostet mich eine Abgasskandal-Klage?

Wir von der Kanzlei Goldenstein arbeiten mit mehreren Partnern zusammen, um unseren Mandanten das Klagen ohne finanzielles Risiko zu ermöglichen. Einerseits übernehmen sämtliche Rechtsschutzversicherer die Daimler-Dieselskandal-Verfahrenskosten ihrer Kunden. Andererseits arbeiten wir mit Prozesskostenfinanzierern zusammen, die die Dieselskandal-Klagen von Mercedes-Fahrern finanzieren und lediglich im Erfolgsfall (und nur dann!) eine kleine Provision beziehen.  

Natürlich können Sie Ihr Verfahrenskosten auf Wunsch auch selbst vorstrecken. In diesem Fall ist es wichtig zu wissen, dass Daimler die gesamten Prozesskosten übernehmen muss, sobald der Konzern im Rahmen des Verfahrens rechtskräftig verurteilt wurde oder eine außergerichtliche Einigung zustande kam. Gern beraten wir Sie bezüglich Ihrer Finanzierungsmöglichkeiten im Mercedes Abgasskandal. 

Wie hoch fällt der Schadensersatz im Mercedes Abgasskandal aus?

Wer einen manipulierten Mercedes besitzt, kann das Fahrzeug an Daimler zurückgeben und im Gegenzug eine Entschädigung in Höhe des ursprünglich gezahlten Kaufpreises sowie Verzugszinsen ab dem Tag der Klage-Erhebung einfordern. Lediglich die bisher zurückgelegte Laufleistung müssen sich betroffene Halter negativ anrechnen lassen. Auf diesem Weg sind in der Regel Entschädigungen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro möglich. Mit unserem Schnellcheck können Sie unkompliziert und unverbindlich prüfen, ob Sie Anspruch auf Schadensersatz haben und wie hoch dieser ausfällt. 

Übrigens: Wenn Sie Ihren manipulierten Mercedes behalten möchten und sich dennoch gegen diesen Betrug wehren wollen, ist dies auch möglich. Sie können den Wertverlust, der durch den Skandal entstanden ist, bei Daimler geltend machen und etwa 20-25 Prozent der eigentlichen Kaufsumme in Form einer finanziellen Entschädigung erhalten.

Habe ich als Halter eines manipulierten Autos Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug?

Ja. Der Bundesgerichtshof hat diesbezüglich im Juli 2021 entschieden, dass die Käufer von illegal manipulierten Neufahrzeugen Anspruch auf die Lieferung eines mangelfreien und neuen Ersatzfahrzeugs haben. Wird das ursprüngliche Modell nicht mehr produziert, erhält der Betroffene ein Nachfolgemodell bzw. ein bauähnliches Neufahrzeug. Dabei muss der Fahrzeug-Halter eins beachten: Der Anspruch auf ein Ersatzfahrzeug muss noch innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist in Höhe von zwei Jahren juristisch geltend gemacht werden. Das manipulierte Auto darf somit nicht länger als zwei Jahr im Besitz des Fahrzeug-Halters gewesen sein.

In diesem Fall richten sich die Rechtsansprüche gegen den jeweiligen Händler bzw. Verkäufer des manipulierten Fahrzeugs. Der Anspruch auf finanziellen Schadensersatz richtet im Gegensatz dazu stets gegen den Hersteller des manipulierten Motors.

Sollte ich mit meiner Daimler-Dieselskandal-Klage bis zu einem Grundsatzurteil warten?

Wer vom Mercedes Abgasskandal betroffen ist, sollte sich keine Zeit mit der Durchsetzung seiner Rechte lassen. Mit jedem gefahrenen Kilometer sinkt nämlich der Entschädigungsanspruch. Erst ab dem Tag der Klage-Erhebung werden Verzugszinsen fällig, die diesen Wertverlust ausgleichen sollen. Zudem droht im schlimmsten Fall sogar eine Verjährung der Rechte, die nur mit Hilfe einer Klage unterbrochen werden kann. Zögern Sie daher nicht und lassen Sie sich noch heute von einem unserer Experten und Expertinnen bezüglich ihrer Mercedes-Dieselskandal-Rechte informieren. 

Was mache ich, wenn meine Ansprüche bereits verjährt sind?

Auch nach Eintritt der Verjährung haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Ansprüche durchzusetzen. Es bestehen im Rahmen des Abgasskandals sogenannte Restschadensersatzansprüche. Diese lassen sich bis zu zehn Jahre nach dem Kaufdatum durchsetzen. Alternativ dazu können Verbraucher, die ihr Fahrzeug mit einem Darlehen finanziert haben, ihre Ansprüche mittels eines Kredit-Widerrufs geltend machen. Dabei können Fahrzeughalter ihren Diesel an die jeweilige Bank zurückzugeben und erhalten im Gegenzug den nahezu vollständigen Kreditbetrag zurück. Gern prüfen wir für Sie, ob ein Autokredit-Widerruf in Ihrem Fall möglich ist und beraten Sie persönlich zu Ihren Optionen.

Wieso sollte ich mich im Daimler Abgasskandal von der Kanzlei Goldenstein vertreten lassen?

Wir von der Kanzlei Goldenstein haben uns auf die Durchsetzung von Verbraucherrechten im Dieselskandal spezialisiert und sind untere anderem für das erste Urteil in der Sache vor dem obersten deutschen Gericht – dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe – verantwortlich. Für unsere Mandanten kämpfen wir stets für die höchstmögliche Entschädigung im Abgasskandal und unsere Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent gewonnenen Fällen gibt uns Recht. Mit uns an Ihrer Seite profitieren Sie von einem erfahrenen und erfolgreichen Partner. Gern beraten unsere Experten und Expertinnen Sie kostenfrei bezüglich Ihrer rechtlichen Möglichkeiten im Daimler Dieselskandal.

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Okt

Code NC2II651R: Kraftfahrt-Bundesamt ruft Mercedes Vito, Viano und Sprinter zurück

Bereits im November 2019 ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Rückruf von Mercedes-Fahrzeugen der Modellreihen Sprinter, Vito und Viano an. Erst jetzt schreibt Daimler die Halter der manipulierten Fahrzeuge aber unter […]

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18.
Okt

Oberlandesgerichte setzen Daimler wegen Manipulationen unter Druck

Die Oberlandesgerichte (OLG) Stuttgart und Oldenburg möchten den Mercedes-Abgasskandals weiter aufklären und setzen Daimler damit unter Druck. Die zuständigen Richter haben sich nämlich an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gewandt, um Details […]

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14.
Okt

Manipulierte Mercedes-Autos werden noch immer zurückgerufen

2018 ordnete das Kraftfahrt-Bundesamt den ersten offiziellen Rückruf im Rahmen des Mercedes-Abgasskandals an. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass auch der Stuttgarter Autobauer Daimler jahrelang die Diesel-Varianten seiner PKW-Modelle […]

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07.
Okt

Das müssen Mercedes-Benz-Besitzer aktuell über den Abgasskandal wissen

Bislang musste Mercedes-Benz europaweit bereits fast 1,5 Millionen manipulierte Autos wegen des Abgasskandals zurückrufen – mehr als ein Drittel davon in Deutschland. Noch immer kommt es deshalb regelmäßig zu Rückrufaktionen […]

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01.
Okt

Mercedes-Benz zahlte im Abgasskandal Millionenstrafe an den deutschen Staat

2019 zahlte Daimler in Baden-Württemberg ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro, da der Konzern mit der Zulassung von manipulierten Diesel-Fahrzeugen gegen die Aufsichtspflicht verletzt hatte. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) […]

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30.
Sep

Hunderttausende Autos aus Österreich wurden illegal manipuliert

Auch in Österreich sind Hunderttausende Autos vom Abgasskandal betroffen. Allein als der VW-Abgasskandal 2015 bekannt wurde, wurde schnell klar: Mehr als 300.000 Autos in dem Alpenland wurden illegal manipuliert. Darüber […]

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28.
Sep

Widerrufs-Joker hilft auch Mercedes-Haltern

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat kürzlich entschieden, dass der Einbau einer temperaturgesteuerten Abschalteinrichtung allein keine Schadensersatzansprüche rechtfertigt. Hierfür befasste sich der siebte Senat des BGH mit mehreren Mercedes-Modellvarianten, die nicht wegen […]

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27.
Sep

America First: Autobauer entschädigen US-Kunden wegen Abgasskandal

2020 erwirkte die Kanzlei Goldenstein das erste Abgasskandal-Grundsatzurteil vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Seitdem haben deutsche Halter von manipulierten VW-Fahrzeugen die Gewissheit, dass sie Anspruch auf Schadensersatz haben. In […]

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23.
Sep

Nach EuGH-Schlussantrag zum Thermofenster: Automobilindustrie droht größte Klage- und Rückrufwelle aller Zeiten

Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat die Generalanwaltschaft die Verwendung von temperaturabhängigen Abschalteinrichtungen in Diesel-Fahrzeugen aktuell im Rahmen eines Schlussantrages als illegal bewertet. “Wenn die EuGH-Richter dieser Rechtsauffassung folgen, droht der […]

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Weitere vom Dieselskandal betroffene Hersteller

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