23.
Nov 2022

Geld beim Online-Roulette verloren? Rückerstattung ist oft möglich

Glücksspiel-Websites sind mindestens genauso gefährlich wie stationäre Spielhallen und Casinos. Tendenziell ist das Suchtpotenzial im Netz aufgrund der ständigen Verfügbarkeit der Spiele sogar noch größer. Deshalb wird Online-Glücksspiel in Deutschland auch streng reglementiert. Da sich fast alle Glücksspielunternehmen in den vergangenen Jahren allerdings nicht an die vorgeschriebenen Gesetze gehalten haben, können Glücksspieler ihre kompletten Verluste zurückfordern. Dies gilt auch für Roulette-Spieler.

Glücksspielunternehmen ignorierten Verbote in Deutschland

Spiele wie Roulette durften in den vergangenen zehn Jahren nämlich in fast ganz Deutschland nur im Internet angeboten werden, wenn es keine Echtgeld-Einsätze gab. Schleswig-Holstein war das einzige Bundesland, in dem es zwischen 2012 und 2022 legale Online-Casinos gab. Im Rest der Nation wurde Online-Glücksspiel hingegen erst 2021 liberalisiert. Die ersten bundesweit gültigen Glücksspiellizenzen wurden allerdings erst Mitte 2022 ausgestellt.

Dass sich viele Glücksspielunternehmen die deutschen Verbote einfach ignoriert haben, wissen Roulette-Spieler sehr gut. Auch in den vergangenen Jahren war es nämlich aus Deutschland aus möglich, im Netz Roulette zu spielen. Teilweise haben deutsche Glücksspieler dabei ein Vermögen verloren, während die jeweiligen Website-Betreiber hohe Gewinne ausweisen konnten.

Vor allem Unternehmen mit Sitz in Ländern wie Malta oder Zypern warben hierzulande aggressiv um Kunden und argumentierten, mit ihren Glücksspiellizenzen aus anderen EU-Ländern auch in Deutschland legal zu sein. Mehrere Gerichte – darunter das Bundesverwaltungsgericht –entschieden allerdings, dass dies nicht korrekt ist. Online-Glücksspiel in Deutschland ist demnach nur mit deutscher Lizenz erlaubt. Der Schutz von Verbrauchern steht nämlich über der unternehmerischen Freiheit von Glücksspiel-Firmen.

Illegales Online-Glücksspiel: Spielverluste können zurückgefordert werden

Weil das Angebot der illegalen Glücksspielunternehmen nie zulässig war, waren auch die Verträge zwischen den deutschen Glücksspielern und den ausländischen Unternehmen nie gültig. Daher hätten die Unternehmen auch nie Geld von deutschen Verbrauchern annehmen dürfen. Insofern ist es möglich, die eigenen Spielverluste aus virtuellen Automatenspielen, Online-Poker und auch Online-Casinospielen wie Roulette zurückzufordern.

Was zunächst nach einer reinen Theorie klingt, ist längst Realität geworden. In Hunderten Fällen haben deutsche Zivilgerichte den Rückforderungsanspruch von betroffenen Glücksspielern bereits bestätigt und die verantwortlichen Glücksspielunternehmen zu Erstattungen von sämtlichen Spielverlusten verurteilt. Quasi wöchentlich kommen zudem neue verbraucherfreundliche Entscheidungen dazu.

Risikofreie Rechtsdurchsetzung ist möglich

Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt deutsche Glücksspieler bereits seit Längerem dabei, ihre Verlustsummen aus illegalem Online-Glücksspiel einzuklagen. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Spieler in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf eine Rückerstattung ihrer Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen Online-Glücksspielanbieter sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Spieler ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

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