06.
Sep 2022

Über 60 Gerichte haben Casinos zu Rückerstattung von Spielverlusten verurteilt

Online-Casinos haben viele deutsche Verbraucher in die Spielsucht getrieben, denn Glücksspiele im Internet sind immer und von überall aus verfügbar. Doch was ist, wenn all das verloren geglaubte Geld wieder zurückgeholt werden kann? Tatsächlich haben bereits mehr als 60 deutsche Gerichte Online-Casinos zu einer Erstattung von Spielverlusten verurteilt.

Online-Glücksspiel war in Deutschland jahrelang fast ausnahmslos verboten

Zwischen 2012 und 2021 konnten sich Glücksspielunternehmen in Deutschland keine bundesweit gültige Lizenz für das Anbieten von Online-Casinos, virtuellen Automatenspielen und Online-Poker sichern. Stattdessen war es lediglich in Schleswig-Holstein möglich, eine solche Konzession zu erhalten. Allerdings waren Schleswiger Glücksspiellizenzen auch nur in dem nördlichsten Bundesland Deutschlands gültig.

In den anderen 15 Bundesländern hätte bis Mitte 2022 eigentlich kein Verbraucher an entsprechenden Glücksspielen im Internet teilnehmen dürfen. Erst im Juni 2022 – knapp ein Jahr nach dem Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrages – startete hierzulande nämlich das erste Online-Casino mit einer bundesweiten Lizenz. Wer zuvor online an einem Automaten um Echtgeld gespielt hat, hat daher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an illegalem Glücksspiel teilgenommen.

Ausländische Anbieter waren unzulässigerweise in Deutschland aktiv

Vor allem Unternehmen aus EU-Ländern wie Malta oder Zypern respektierten das deutsche Glücksspielverbot allerdings nicht. Entsprechende Anbieter entwickelten deutschsprachige Seiten und warben hierzulande teils offensiv um deutsche Spieler. Dabei argumentierten diese in der Regel, dass sie mir ihren Glücksspiellizenzen aus anderen EU-Ländern auch in Deutschland legal seien.

Jedoch widersprachen mehrere Verwaltungsgerichte und sogar der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) dieser Argumentation der ausländischen Glücksspielindustrie. Demnach ist Online-Glücksspiel in Deutschland wirklich nur mit deutscher Lizenz erlaubt. Wer keine solche Konzession besitzt oder besaß, hätte also auch keine Verträge mit deutschen Spielern abschließen dürfen.

Online-Casino-Erstattung: Risikofreie Rechtsdurchsetzung dank Prozesskostenfinanzierung

Weil die Vereinbarungen zwischen deutschen Spielern und ausländischen Online-Casinos also nie wirklich gültig waren, hätten letztere auch nie Geld mit deutschen Verbrauchern verdienen dürfen. Wer daher in den letzten zehn Jahren Geld in einem illegalen Online-Casino verspielt hat, kann sich die vollständige Verlustsumme erstatten lassen. Das haben mittlerweile mehr als 60 deutsche Amts-, Land- und Oberlandesgerichte bestätigt.

Auch Goldenstein Rechtsanwälte unterstützt deutsche Glücksspieler bereits seit Längerem dabei, ihre Verlustsummen aus illegalen Online-Casinos einzuklagen. Mit dem kostenlosen Schnellcheck der Kanzlei können betroffene Spieler in wenigen Schritten prüfen, ob sie Anspruch auf eine Rückerstattung ihrer Online-Casino-Verluste haben. Die Experten der Kanzlei prüfen die Angaben im Anschluss und beraten die jeweiligen Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

Klagen gegen Online-Casinos sind in vielen Fällen ohne Risiko möglich. Sogenannte Prozesskostenfinanzierer übernehmen nämliche sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten von Spielern und zahlen im Falle einer juristischen Niederlage sogar die Kosten der Gegenseite. Lediglich im Erfolgsfall werden Prozesskostenfinanzierer mit einer Provision an der fälligen Entschädigung beteiligt. Dadurch können Spieler ihre Verluste zurückverlangen, ohne dafür einen einzigen Cent in Anwalts- oder Gerichtskosten investieren zu müssen.

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