13.
Dez 2021

Daimler zahlt Entschädigungen an Abgasskandal-Sammelkläger in Kanada

Daimler widerspricht weiterhin den Vorwürfen, Diesel-Fahrzeuge illegal manipuliert zu haben. Demgegenüber steht nun aber die Tatsache, dass sich der Stuttgarter Konzern aktuell in Kanada mit 83.000 Abgasskandal-Sammelklägern außergerichtlich geeinigt hat. Insgesamt erhalten die kanadischen Kläger umgerechnet rund 175 Millionen Euro. In Deutschland zeigt sich Daimler derweil wenig gesprächsbereit. Die Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen stehen für betroffene PKW-Besitzer aber auch hierzulande sehr gut.

Verbraucheranwalt wertet Vergleich als Schuldeingeständnis

“Würde Daimler wirklich keine Schuld in der Sache treffen, würde der Konzern sicherlich nicht Hunderte Millionen Euro aufbringen, um Rechtsstreitigkeiten in der Sache zu beenden”, kommentiert der Rechtsanwalt Claus Goldenstein, der mit seiner Kanzlei mehr als 5.000 Halter von manipulierten Mercedes-Autos vertritt. Er ergänzt:

“Für deutsche Verbraucher ist es natürlich ärgerlich, dass sich Daimler aktuell ausschließlich in Nordamerika gesprächsbereit zeigt. Doch ein großer Konzern steht auch in Deutschland nicht über dem Gesetz. Das beweisen wir von Goldenstein Rechtsanwälte regelmäßig, indem wir Schadensersatzansprüche unserer Mandanten erfolgreich gegenüber Daimler durchsetzen.

Auch die Richter am Bundesgerichtshof haben die Rechte von Mercedes-Benz-Besitzern bereits mehrfach gestärkt und werden vermutlich spätestens im kommenden Jahr ein Grundsatzurteil fällen, das Verbrauchern endgültig zu Rechtssicherheit in der Sache verhelfen wird. Betroffenen PKW-Besitzern raten wir unbedingt dazu, sich über ihre rechtlichen Möglichkeiten zu informieren und stehen diesbezüglich für kostenfreie Erstgespräche zur Verfügung.”

 

Sammelklagen in Kanada und den USA, Einzelklagen in Deutschland

Bereits im vergangenen Jahr einigte sich Daimler in den USA auf einen Vergleich mit amerikanischen Sammelklägern und brachte dort 2,2 Milliarden US-Dollar auf, um einen Rechtsstreit mit der US-Justiz und 250.000 amerikanischen Halter von manipulierten Mercedes-Fahrzeugen zu beenden.

Auch in Deutschland gehen aktuell Zehntausende Mercedes-Benz-Besitzer individuell wegen der Manipulationen gegen Daimler vor. Die Teilnahme an einer deutschen Sammelklage nach amerikanischem Vorbild ist hierzulande jedoch nicht möglich. So gibt es lediglich die Möglichkeit, sich an einer sogenannten Musterfeststellungsklage gegen Daimler zu beteiligen. Doch an der Musterklage kann nur ein Bruchteil der betroffenen Mercedes-Halter teilnehmen und ohnehin gelten solche Musterklagen als weniger effizient als eine Einzelklage.

 

Fast alle Mercedes-Modelle sind vom Abgasskandal betroffen

Insgesamt ließ das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mehr als eine halbe Million Mercedes-Autos wegen des Abgasskandals zurückrufen. Von den Rückrufen sind PKW-Modelle mit den Diesel-Motoren OM607, OM622, OM626, OM640, OM642 und OM651 betroffen. Die Vier- bzw. Sechszylindermotoren wurden in beinahe sämtlichen Fahrzeugklassen von Mercedes-Benz verbaut. Dies betrifft die A-, B-, C-, E,- G-, R-, S- und V-Klasse sowie die Modellreihen CLA, CLS, GLC, GLE, GLK, GLE, ML, Sprinter Vito und Viano.

Wegen des Abgasskandals haben Diesel-Fahrzeuge, insbesondere nachweislich manipulierte Autos, unter anderem massiv an Wert verloren. Außerdem ist unklar, inwieweit sich durchgeführte Software-Updates negativ auf die Lebensdauer der betroffenen Automobile auswirken. Deshalb haben die Halter von illegal manipulierten Autos Anspruch auf Schadensersatz. Teilweise drohen diese Rechtansprüche allerdings zeitnah zu verjähren.

Mercedes-Abgasskandal: Verjährung droht

Das KBA ließ nämlich bereits im Jahr 2018 die ersten Mercedes-Modelle wegen erhöhter Abgaswerte zurückgerufen. Da zivilrechtliche Ansprüche im Fall von Betrug oder sittenwidriger Schädigung – der Tatbestand im Abgasskandal – innerhalb von drei Jahren verjähren, könnten die Schadensersatzansprüche der betroffenen PKW-Halter ab dem 1. Januar 2022 nicht mehr vollständig durchsetzbar sein.

Daher sollten sich die Besitzer von manipulierten Mercedes-Fahrzeugen schnellstmöglich rechtlich beraten lassen. Wer noch in diesem Jahr eine Klage einreicht, kann die Verjährung nämlich noch hemmen. Die Kanzlei Goldenstein bietet betroffenen Mercedes-Haltern diesbezüglich eine kostenfreie Erstberatung an.

Diese Rechte haben die Besitzer von manipulierten Fahrzeugen

Wer ein illegal manipuliertes Fahrzeug besitzt, hat grundsätzlich die Möglichkeit, das Auto an den verantwortlichen Hersteller zurückzugeben. Im Gegenzug lässt sich eine finanzielle Entschädigung durchsetzen, die sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer sogenannten Nutzungsentschädigung zusammensetzt. Darüber hinaus erhalten die Kläger ab dem Tag der Klage-Einreichung Verzugszinsen, die die Entschädigungssumme erhöhen.

Alternativ besteht auch die Option, das manipulierte Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. In diesem Fall lassen sich etwa 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises in Form von Schadensersatz durchsetzen.

Abgasskandal-Klagen sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich. Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen. Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision.

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