28.
Dez 2021

Das müssen Porsche-Halter jetzt über den Dieselskandal wissen

Der Abgasskandal macht auch vor Porsche nicht Halt. Der Stuttgarter Autohersteller hat in mehreren Modellen manipulierte Motoren verbaut, die von Audi entwickelt wurden. Die betroffenen Fahrzeuge haben deshalb unter anderem an Wert verloren. Doch es ist möglich, sich juristisch gegen diesen Betrug zu wehren. Hier erfahren Porsche-Besitzer, was es aktuell über den Porsche-Abgasskandal zu wissen gilt.

Porsche-Abgasskandal flog 2017 auf

Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des VW-Abgasskandals im Jahr 2015 untersuchte das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch mögliche Manipulationen bei Audi und Porsche. Doch die Behörde ließ sich zunächst abspeisen und vertraute auf Aussagen, dass beide Autobauer keinerlei manipulierte Motoren entwickelt hätten.

Erst 2017, als das KBA selbst spezielles Mess-Equipment aufgebaut hatte, entdeckte die Kraftfahrt-Behörde illegale Abschalteinrichtungen in 3.0- und 4.2-Liter-Motoren, die von Audi entwickelt und auch in VW- und Porsche-Autos verbaut wurden. Kurz darauf verhängte der damalige Verkehrsminister, Alexander Dobrinth, sogar ein vorübergehendes Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne S.

Mehrere Porsche-Modelle sind von Rückrufen betroffen

Mittlerweile wurden mehr als zehn Modellvarianten von Audi, Porsche und VW wegen des Abgasskandals zurückgerufen. Bei Porsche sind der Cayenne, der Macan und der Panamera von amtlichen Rückrufen betroffen. Bei den manipulierten Fahrzeugen handelt es sich um PKW-Modelle aus den Baujahren 2013 bis 2018, die Diesel-Motoren mit den Bezeichnungen EA896, EA897 und EA898 enthalten.

Wer ein solches Fahrzeug besitzt, sollte sich unbedingt schnellstmöglich bezüglich der eigenen rechtlichen Möglichkeiten in der Sache beraten lassen. Währen Porsche-Autos eigentlich als vergleichsweise wertstabil gelten, haben die manipulierten Autos durch den Skandal nämlich unter anderem stark an Wert verloren. Verpflichtende Software-Updates sorgen zudem dafür, dass die sonst als langlebig geltenden Diesel-Motoren unter Umständen deutlich früher den Geist aufgeben könnten.

Software-Update: Mangel-Beseitigung oder Mangel?

Im Zuge der Rückrufaktion wurde den meisten manipulierten Fahrzeugen nämlich ein Software-Update aufgespielt, das dessen Abgasreinigung normalisieren sollte. Da die Hardware der Abgasskandal-Autos allerdings unverändert blieb, kann die erhöhte Schadstoff-Filterung zu schwerwiegenden Schäden führen. Schließlich wurden die betroffenen Porsche-PKW gar nicht dafür konzipiert, Abgase in diesem Ausmaß zu reinigen.

Verstopfte Partikelfilter, die wiederum zu weiteren Schäden führen, können eine Folge dessen sein. Umfragen des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ergaben, dass jeder zweite Fahrzeughalter nach einem solchen Update über negative Begleiterscheinungen klagt. Diese reichen von unangenehmen Gerüchen bis hin zu kompletten Motorschäden. Betroffene PKW-Besitzer sollten sich daher im besten Fall noch vor der Durchführung eines solchen Updates rechtlich beraten lassen.

Diese rechtlichen Möglichkeiten haben betroffene Porsche-Besitzer

Wer ein illegal manipuliertes Auto gekauft hat, hat nämlich Anspruch auf Schadensersatz. Schließlich sind die betroffenen Verbraucher zum Kaufzeitpunkt davon ausgegangen, dass sie ein mangelfreies Fahrzeug erwerben. Das war allerdings nicht der Fall.

Deshalb haben betroffene Porsche-Besitzer unter anderem die Möglichkeit, ihr manipuliertes Fahrzeug zurückzugeben, um im Gegenzug eine Entschädigung zu erhalten, die sich an dem ursprünglichen Kaufpreis orientiert. Lediglich die bisherige Laufleistung müssen sie sich in Form einer sogenannten Nutzungsentschädigung von der fälligen Summe abziehen lassen.

Alternativ besteht zudem die Möglichkeit, das eigene Fahrzeug zu behalten und eine Entschädigung durchzusetzen, die ungefähr 20 Prozent des Kaufpreises beträgt. Diese Form des Schadensersatzes soll betroffene Verbraucher für die Wertverluste aufgrund des Abgasskandals entschädigen.

Vorsicht vor Verjährungsfrist

Für betroffene PKW-Besitzer gilt es jedoch, schnell zu handeln. Zivilrechtliche Ansprüche verjähren nämlich in der Regel innerhalb von drei Jahren zum Jahresende, nachdem ein betroffener Verbraucher von dem jeweiligen Betrugsfall erfahren hat. Übertragen auf dem Porsche-Abgasskandal bedeutet das, dass die Rechtsansprüche von Verbrauchern, deren Autos 2018 zurückgerufen wurden, zum 01. Januar 2022 zu verjähren drohen. Das betrifft Zehntausende Porsche-Modelle.

Da Audi für die Entwicklung der manipulierten Motoren verantwortlich war, richten sich die Rechtsansprüche von Porsche-Besitzern in der Sache sich nicht gegen Porsche, sondern gegen Audi. Porsche hat mit dem Einbau der Abgasskandal-Motoren zwar gegen seine Sorgfaltspflicht verstoßen, doch für den Betrug kann ausschließlich Audi haftbar gemacht werden.

Abgasskandal-Klagen sind in vielen Fällen ohne finanzielles Risiko möglich. Wer nicht rechtsschutzversichert ist, kann zudem in der Regel auf die Dienste eines Prozesskostenfinanzierers zugreifen. Dieser übernimmt die vollen Verfahrenskosten und bezieht lediglich im Erfolgsfall einer Klage eine vorab definierte Provision. Die Kanzlei Goldenstein berät betroffene Verbraucher kostenfrei und unverbindlich bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten in der Sache.

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