23.
Apr 2021

Diese 3.0- und 4.2-Liter-Motoren aus dem VW-Konzern wurden manipuliert

Als der VW-Abgasskandal 2015 öffentlich wurde, schien dieser nur 1.2-2.0-Liter-Motoren zu betreffen. Doch auch hochmotorisierte Motoren wurden illegal manipuliert. Dies betrifft Audi-, Porsche- und VW-Fahrzeuge. Die manipulierten PKW haben durch den Skandal unter anderem enorm an Wert verloren, weshalb die Fahrzeughalter Schadensersatzansprüche in der Sache durchsetzen können. Aber welche hochmotorisierten Modelle betrifft der Abgasskandal überhaupt?

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Diese Motoren wurden illegal manipuliert

Die manipulierten 3.0- und 4.2-Liter-Dieselmotoren wurden unter den Bezeichnungen EA 896, EA 897 und EA 898 veröffentlicht. Für die Entwicklung dieser Motoren ist die Audi verantwortlich. Die Audi-Entwickler gelten in Fachkreisen als Miterfinder von Abschalteinrichtungen, die die Abgasreinigung manipulieren.

Konkret halten die betroffenen PKW die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte bei Messungen auf dem Prüfstand ein. Die Fahrzeuge erkennen die Prüfsituation und fahren ihre Leistung und damit auch ihren Abgasausstoß herunter. Im tatsächlichen Straßenbetrieb stoßen die PKW jedoch deutlich mehr Schadstoffe aus. Damit sorgen sie für eine enorme Luftverschmutzung. Diese Form des Betruges ermöglichte die Zulassung der Fahrzeuge, ohne die Entwicklungskosten für eine umweltfreundliche Abgasfilterung aufbringen zu müssen. Das ist natürlich illegal.

Diese Modelle enthalten die manipulierten Motoren

Die EA 896-, EA 897- und EA 898-Motoren wurden in den Audi-Modellvarianten A4, A5, A6, A7, A8, S6, S7, Q5, Q7 und SQ5 verbaut. Darüber hinaus befinden sich die Motoren auch in den Porsche-Modellen Cayenne, Macan und Panamera sowie den VW-Autos Amarok, Phaeton und Touareg.

Die meisten der betroffenen Fahrzeuge wurden wegen des Skandals bereits zurückgerufen und mussten ein Software-Update erhalten, das die Abgasreinigung normalisieren sollte. Tatsächlich zweifeln viele Experten jedoch die Wirkung dieses Updates an. Darüber hinaus beschwerten sich viele PKW-Halter nach der Durchführung des Updates unter anderem über Motorenprobleme sowie erhöhte Verbrauchswerte.

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Das sind die Verbraucherrechte im Abgasskandal

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter haben die Möglichkeit, ihr manipuliertes Fahrzeug an den verantwortlichen Hersteller zurückzugeben. Im Gegenzug winkt eine finanzielle Entschädigung, die sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammensetzt. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges. Darüber hinaus erhalten die betroffenen Kläger ab dem Tag der Klage-Einreichung Verzugszinsen, die die Entschädigungssumme erhöhen.

Alternativ besteht auch die Option, das manipulierte Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. In diesem Fall lassen sich etwa 20 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises in Form von Schadensersatz geltend machen.

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